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Referent: Christoph U. Correll Etwa ein Drittel der psychischen Störungen wird vor dem 14. und etwa die Hälfte vor dem 18. Lebensjahr diagnostiziert. Früh einsetzende psychiatrische Störungen gehen häufig mit schweren Symptomen und funktionellen Beeinträchtigungen einher und erfordern neben psychosozialen Maßnahmen auch eine pharmakologische Behandlung. Antipsychotika sind bei mehreren schweren psychiatrischen Störungen indiziert und werden bei noch mehr Störungen off-label eingesetzt. In diesem Vortrag wird ein Überblick über die randomisierten kontrollierten Wirksamkeits- und Sicherheitsnachweise, unterstützt durch Sicherheitsdaten aus naturalistischen Studien, für Wirkstoffe gegeben, für die Antipsychotika in einigen Ländern zugelassen sind. Dazu gehören pädiatrische Schizophrenie, bipolare Manie, Aggression/Irritabilität bei Autismus-Spektrum-Störungen, und Tourette-Syndrom. Kurzfristige Effektivitäts- und Verträglichkeitsdaten deuten auf keine qualitativen Unterschiede zu Studien mit Erwachsenen hin, aber auf eine größere Anfälligkeit für die meisten unerwünschten Wirkungen von Antipsychotika, wobei die Unterschiede zwischen den Antipsychotika bei den unerwünschten Wirkungen größer sind als bei der Wirksamkeit. Längerfristige Sicherheitsdaten bei Jugendlichen sind dennoch dringend erforderlich. Antipsychotika sollten erst dann bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, wenn andere, sicherere Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, und sollten dann durch eine proaktive, routinemäßige Überwachung der Wirksamkeit, insbesondere aber auch der der Sicherheitsaspekte beinhalten. Zur Person: Prof. Dr. med Christoph U. Correll ist Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow, Berlin, Deutschland. Er ist weiterhin Professor für Psychiatrie und Molekularmedizin an der Donald and Barbara Zucker School of Medicine at Hofstra/Northwell in New York, USA. Der Schwerpunkt seiner Forschung und klinischen Arbeit liegt bei der Identifikation, Charakterisierung und Behandlung von Patienten mit schweren psychischen Störungen. Hierbei hat er sich neben Erkrankungen im Erwachsenenalter auch auf das Adoleszenzalter (13-25 Jahre) spezialisiert, in dem die meisten schweren psychischen Erkrankungen zum Ausbruch kommen. Des Weiteren spezialisiert sich Prof. Correll auf die Früherkennung und Behandlung von Menschen mit Hochrisikosyndrom für Psychosen und eine bipolare Störung, Psychopharmakologie, klinische Studien, Epidemiologie, Meta-analysen, sowie auf die Schnittstelle zwischen körperlicher und psychischer Gesundheit. Prof. Correll hat mehr als 900 wissenschaftliche Artikel publiziert, hat als Mitglied zahlreicher Expertengremien an Konsensusempfehlungen bei verschiedenen psychischen Störungen mitgewirkt und hat mehr als 40 nationale und internationale Auszeichnungen und Anerkennungen für seine Arbeit erhalten.