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Referent: Romuald Brunner Klinisch-praktische Aspekte in der Diagnostik sowie der Therapie der dissoziativen Störungen und Konversionsstörungen sollen bei diesem Webinar im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus sollen die Modellvorstellungen zur Ätiopathogenese dissoziativer Störungen referiert werden. Unterschieden werden dissoziative Störungen vom Konversionstypus bei dem z. B. plötzlich auftretende Bewegungsstörungen im Sinne einer vollständigen oder partiellen Lähmung der Beine von dissoziativen Störungen vom Bewusstseinstypus, bei dem häufig den Patienten ängstigende Wahrnehmungsstörungen im Sinne eines Entfremdungserleben im Hinblick auf die eigene Person sowie auch der Umgebung charakteristisch sind. Auch wenn überschneidende Aspekte in der Pathogenese zwischen beiden Subtypen der dissoziativen Störungen charakteristisch sind, stehen beim Bewusstseinstypus Störungen des Gedächtnisses und der Wahrnehmung im Vordergrund, wohingegen bei den Konversionsstörungen Störungen der Selbststeuerung im Vordergrund stehen, die sich z. B. in Form eines Kontrollverlustes über Körperbewegungen zeigen können. Häufig zeigt sich auch ein Mischbild von dissoziativen Bewusstseinssymptomen (Amnesien, Depersonalisationserleben) in Kombination mit dissoziativen Phänomenen vom Konversionstypus (z.B. Bewegungsstörungen und Sensibilitätsstörungen). Die Komplexität der klinischen Phänomenologie und ihrer altersspezifischen Variationen erschweren jedoch eine exakte Definition und nosologische Zuordnung. Bei den Bewusstseinsstörungen stellt die schizophrene Erkrankung eine bedeutsame Differentialdiagnose dar, wohingegen bei den Konversionsstörungen differentialdiagnostisch eine Vielzahl von körperlichen und insbesondere neurologischen Erkrankungen zu bedenken sind. Die Ätiologie- und Pathogenesemodelle sind multimodal und basieren wesentlich auf Konzepten der Traumaforschung, auf Stressverarbeitungsmodellen und deren neurobiologischen Mechanismen. Neben der Assoziation mit einem repetitiven selbstverletzenden Verhalten stellen dissoziative Symptome im Rahmen der Borderline-Persönlichkeitsstörung einen besonderen Stellenwert dar. Darüber hinaus bildet die dissoziative Symptomatik eine Kernsymptomatik im Rahmen der akuten Belastungsreaktion und der posttraumatischen Belastungsstörung. Kontrollierte Therapiestudien bei Kindern und Jugendlichen stehen bisher noch aus, sodass für die therapeutischen Konzepte klinische Erfahrungen das Behandlungsvorgehen bestimmen. Zur Person: Prof. Dr. med. Romuald Brunner; seit Juli 2018 Lehrstuhlinhaber und Ärztlicher Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum Regensburg, Chefarzt am Zentrum Regensburg. Zuvor leitender Oberarzt und stellvertretender Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Studium der Philosophie/Psychologie an der Universität Bielefeld, Studium der Humanmedizin an der Universität Hamburg; ärztliche Weiterbildungen an den Universitäten Wien, Göttingen und Heidelberg. Forschungsschwerpunkte: Dissoziative Störungen und Konversionsstörungen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Selbstverletzendes und suizidales Verhalten, Präventionsforschung und neurowissenschaftliche Untersuchungen zur Hirnentwicklung in der Pubertät.