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Eine turbulente Nacht kündigt sich an. Noch flattern am frühen Abend harmlose Fledermäuse an den Nestern der beiden Vogeldamen vorbei – scheinbar friedliche Routine in der Ruine. Doch dieser Eindruck hält nicht lange. Bereits um Viertel nach sieben hebt Isolde von ihrem Nest ab. Nur wenige Minuten später folgt die erste Attacke auf die Nilgans. Die Gänsemutter flüchtet nach oben. Isolde zieht sich anschließend wieder in ihr eigenes Nest zurück, wo noch immer die große Ratte liegt. Zehn Minuten später kehrt auch die Nachbarin zurück. Eine Spinne verfolgt das Geschehen aus sicherer Entfernung (3:00). Handelt es sich um eine gewöhnliche Wolfsspinne oder gar um die auffällige Nosferatu-Spinne, die sich in den letzten Jahren zunehmend ausbreitet? In dieser Szene lässt sich das nicht eindeutig bestimmen – sie ist jedenfalls ein stummer Beobachter der Kämpfe nebenan – genau wie wir. Denn die Ruhe ist trügerisch. Bereits kurze Zeit später startet Isolde den zweiten Angriff und vertreibt die Gans erneut (4:20). Es wiederholt sich das Muster: Rückzug des Uhuweibchens ins eigene Nest, und wenige Minuten später wagt auch die Gänsemutter die Rückkehr und setzt das Brüten fort. Sicherheit sieht anders aus. Um zwanzig nach neun landet Tristan unverhofft oberhalb des Gänsenestes im Fensterrahmen (6:20) – in einem Flugmanöver, das fast wirkt, als würde er rückwärts fliegen. Uhus sind Meister der präzisen Luftkontrolle; ihre breiten Flügel erlauben extreme Bremsmanöver. Die Nilgans flieht erneut. Dieses Mal scheint sie ernsthaft verunsichert. Sie fliegt zum Boden der Burg, entkommt irgendwie und kehrt später schließlich durch das Fenster über ihrem Nest wieder zu ihrem Gelege zurück. Kurz nach elf folgt der nächste Angriff von Isolde (7:20). Auch Tristan sehen wir weiter oben durch die Ruine fliegen. Zehn Minuten später kehrt die gestresste Gans zurück, verpasst beim Anflug jedoch die Landung im Nest und segelt wieder hinunter zum Boden der Ruine (8:20). In einem panischen Fluchtversuch flattert sie sogar durch das Fenster über ihrer Feindin hinaus ins Freie. Doch sie kommt zurück – der eigene Brutplatz bleibt ihr Ziel. Selbst ohne unmittelbaren Angriff ist sie um kurz nach halb zwölf so unruhig, dass sie erneut vom Nest aufflattert, sich jedoch wieder niederlässt. Der Druck dieser Nacht ist spürbar. Und kurz vor ein Uhr startet Isolde die nächste Attacke (10:00). Sie lässt der Nachbarin keine Ruhe. Die Gans kehrt zurück. Um kurz vor zwei finden wir Tristan hoch oben auf der Mauer mit einer Beute (11:40). Die Ratte wird dort deponiert. Kurz darauf fliegt Isolde hinauf und beginnt, die Beute zu rupfen. Anschließend erleichtert sie sich oben am großen Turm und segelt danach wieder zu ihrem Nest hinab. Gegen Halbdrei befindet sich Tristan erneut an derselben Stelle bei der Ratte (15:00). Dann wechselt er zum Wetterhahn auf dem kleinen Turm und startet von dort mehrere Ausflüge, kehrt jedoch immer wieder zur Wetterspitze zurück. Es wirkt wie eine aktive Jagdphase. Schließlich, um kurz vor vier, hat er Erfolg und bringt eine weitere Ratte direkt zu Isolde ins Nest (17:35). Ordentlich wie die Uhu-Dame ist, entsorgt sie die neue Ratte bald wieder – im Nest liegt ja noch eine. Kurz darauf kehrt sie zurück. Mit der Dämmerung beruhigt sich die Lage etwas. Die Gans verlässt kurz ihr Nest. Isolde lässt sie unbehelligt gewähren. Nach Sonnenaufgang übernehmen die Tagesgäste die Burg: lautstarke Dohlen und andere Vögel beleben die Mauern. Die Fledermäuse sind verschwunden, Nilgans und Isolde ruhen, Tristan zieht sich ins Tagesversteck zurück. Eine Nacht voller Angriffe, Fluchten und Jagderfolge liegt hinter ihnen. Die Fronten sind klarer geworden – doch entschieden ist noch nichts. -- Infos zum Thema Nilgans/Uhu: Hinter den Livestreams steht viel ehrenamtliche Arbeit mit dem Ziel, Natur sachlich zu dokumentieren und erlebbar zu machen – nicht, einzelne Arten deklassieren. Abwertende Formulierungen gegenüber Tieren passen nicht zu diesem Ansatz. Konkurrenz, Stresssituationen und enge Brutplatzverhältnisse sind Teil natürlicher Prozesse. Natur folgt keinen moralischen Kategorien, sondern biologischen Gesetzmäßigkeiten. Die EGE engagiert sich gemäß ihrer Satzung aktiv für den Schutz heimischer Eulenarten und bringt sich fachlich auch in entsprechende Fragen ein. Dieses YouTube-Format dient jedoch in erster Linie der Beobachtung und Einordnung des konkreten Geschehens am Brutplatz. Grundsatzdebatten zu Jagdrecht, Management invasiver Arten oder behördlichen Maßnahmen können und werden hier nicht geführt. Die Moderation erfolgt ehrenamtlich. Weder ist dieser Kanal der geeignete Ort für umfangreiche fach- oder rechtspolitische Diskussionen, noch können wir hier komplexe naturschutzfachliche Strategien im Kommentarbereich verhandeln. Danke für einen respektvollen Austausch. Eine ausführliche fachliche Einordnung der aktuellen Situation findet sich in unserem Tagebucheintrag: 👉 https://egeeulen.de/arena-burgruine/