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Niederelbert. In den Alpen ist es Kult. In den Alpen -- und in Niederelbert. Wenn das Vieh von der Weide hinunter ins Tal getrieben wird, dann nennt man das auch im Westerwald einen Almabtrieb. Und weil ein Almabtrieb hier eher ungewöhnlich ist, hat sich diese Tradition in Niederelbert längst zu einem Volksfest entwickelt. Mehr als zwölf Jahre nach dem letzten Almabtrieb hatte die Ortsgemeinde entschieden, im Jubiläumsjahr „800 Jahre Niederelbert" auch den Almabtrieb wieder aufleben zu lassen. Welch weise Entscheidung, denn fast 3000 Menschen säumten die Straßen von der „Alm" bis hinunter ans Rathaus. Das sind doppelt so viele Menschen wie Niederelbert Einwohner hat. „Ich bin stolz darauf, dass dieser Almabtrieb so viele Menschen nach Niederelbert gelockt hat", sagte Ortsbürgermeister Willi Müller. „Riesen Lob auch an die Mitglieder des Organisationsteams, die in den vergangenen Monaten nahezu wöchentlich getagt und beraten haben, um diesen Tag so perfekt zu organisieren." Wie bereits bei den bisherigen fünf Almabtrieben zwischen den Jahren 1990 und 2000 so wird auch dieses Mal der Erlös gespendet an die Unnauer Patenschaft. „Es ist völlig wahnsinnig zu sehen, wie viele Menschen zu diesem Almabtrieb gekommen sind", freute sich Manfred Franz, Vorsitzender der Unnauer Patenschaft. „Das gibt auch uns unheimlich Kraft und Mut für unsere weitere Arbeit mit den Familien, die so viel Leid ertragen müssen." Die Unnauer Patenschaft unterstützt mit den Spenden krebs- und schwerstkranke Kinder und Jugendliche und deren Familien. Die genaue Spendensumme wird im Rahmen einer gesonderten Scheckübergabe noch bekannt gegeben. Schon eine gute Stunde vor Beginn des Almabtriebs hatten sich zahlreiche Kühe und Ziegen oberhalb der Grillhütte „Am Hähnchen" feierlich schmücken lassen. Auf dem Weg hinunter ins Tal wurde das Vieh von zahlreichen Blumenkindern, dem Musikverein Holler und den Möhnen aus Niederelbert („Fidele Hühner") begleitet, die zahlreiche Leckereien wie Milch und Käse an die Menschen am Straßenrand verteilten. Auf einer Kutsche am Ende des Umzuges ging es auch für die noch lebenden Mitglieder der „Goldenen Sieben" hinunter ins Tal. Die Gruppierung „Goldene Sieben" hatte einst gemeinsam mit Hermann Neuroth die Schnapsidee, in Niederelbert einen Almabtrieb auf die Beine zu stellen. Zunächst von vielen belächelt hat sich der Almabtrieb längst zum Volksfest entwickelt. Am Ende des Viehabtriebs feierten die Menschen rund um das Rathaus von Niederelbert noch den gelungenen Viehabtrieb, begleitet von der Musik des Alphornquartetts „Die Hessentaler", der Jagdhornbläsergruppe „Hoher Westerwald" und des Musikvereins Holler. Auch den Mitgliedern des Organisationsteam, bestehend unter anderem aus Mitgliedern des Ortsgemeinderates, fiel am Ende des Tages ein Stein vom Herzen. „Das Wetter hat mitgespielt, die Menschen sind glücklich -- all die Mühe hat sich absolut gelohnt", sagte Jürgen Becher. Und sein Mitstreiter Ferdi Schmitz ergänzte: „Dass man Erwachsene Menschen dazu bewegen kann, sowas zu machen und sich für sowas an die Straße zu stellen ist eine tolle Sache. Die Menschen haben damit Flagge gezeigt für die gute Sache, die Unnauer Patenschaft. Und sie haben bewiesen, dass wir in Niederelbert ein sehr gutes Wir-Gefühl haben." Und wann folgt der nächste Almabtrieb? „Man sollte den Almabtrieb nicht zur Institution werden lassen", sagte Willi Müller. „Der Almabtrieb sollte etwas besonderes sein, zumal auch der Organisationsaufwand ein riesiger ist." Doch so ganz wollte der Ortsbürgermeister dann eine siebte Auflage auch nicht ausschließen. „Wer weiß, wenn wir in Niederelbert in ein paar Jahren wieder etwas zu feiern haben, dann können wir ja auch wieder über einen Almabtrieb nachdenken." Weitere Infos unter www.niederelbert.de