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Niklaus Meienberg, 1940 in St.Gallen geboren und 1993 in Zürich durch Selbstmord verblichen, war ein brillanter Journalist und während gut dreissig Jahren mit seinen Zeitungstexten, Büchern, Filmen und Auftritten eine der kantigsten und streitbarsten Figuren des öffentlichen Lebens in der Schweiz. Er hat mit seinen Arbeiten über die jüngere schweizerische Vergangenheit und über aktuelle politische Themen massgeblich zur öffentlichen Auseinandersetzung mit der Schweiz im 20. Jahrhundert beigetragen. Meienberg über Meienberg 11.5.1940 geboren in St.Gallen, woselbst primäre und sekundäre Beschulung 1955-60 eingeweckt in Klosterschule Disentis (Benediktiner) 1960-61 USA, Arbeit als Büro-Gehülfe im New Yorker Büro der »Federation of Migros Cooperatives«. Bulldozer-Fahrer in Vancouver 1961-66 Studium der Geschichte und dergleichen in Fribourg und Zürich, dann mit einem französischen Stipendium nach Paris (Geschichte udgl., auch etwas Teilnahme an der Zeitgeschichte 1968). Eine Arbeit über »De Gaulle und die USA von 1940–42« lic. phil. mit sog. Abschluss in Fribourg ab 1966 Pariser Korrespondent der »Weltwoche« ab 1971 Etliche Produktionen für Radio DRS Faktenordner Mitarbeiter des »Tages-Anzeiger Magazins« 1976-91 15 Jahre Schreibverbot im »Tages-Anzeiger«, gegen den Willen der Redaktion verhängt vom Verleger 1982-83 Korrespondent des »Stern« in Paris (Dezember '82 – Juni '83) 1983 Freier Mitarbeiter der »WochenZeitung« und der »Weltwoche« 1988 Werkpreis der Max Frisch-Stiftung 1989 Zürcher Journalistenpreis 1990 Kulturpreis der Stadt St.Gallen ... 1991 Engagement wider den Golfkrieg 22.9.1993 Freitod in Zürich