У нас вы можете посмотреть бесплатно Burgruine Waxenberg: Ein Wahrzeichen des Mühlviertels - historischer Überblick или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
[2025-09-11] Mein Ausflug führt mich zur „Burgruine Waxenberg“ in Oberösterreich, deren ehemaliger Herrschaftsbereich sich einst von der Donau bis zur böhmischen Grenze erstreckte. Die Anlage liegt auf einem 802 Meter hohen, steilen Bergkegel, was sich auch im Namen widerspiegelt: „Waxenberg“ leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort für „scharf“ oder „schneidend“ ab und beschreibt die markante Geländebeschaffenheit. Die ursprüngliche Burg (Alt-Waxenberg oder Rotenfels) wurde bereits um 1140 etwa 3,5 Kilometer südlich errichtet. Die heutige Anlage im Ortszentrum entstand kurz vor 1300 als landesfürstliches Lehen der Habsburger. Nach verschiedenen Besitzern, darunter die Wallseer und die Schallenberger, erwarben im Jahr 1644 die Starhemberger die Burg und Herrschaft, in deren Besitz sie sich bis heute befindet. Ein prominenter Vertreter dieser Familie war Ernst Rüdiger von Starhemberg, der 1683 Wien während der Türkenbelagerung verteidigte. Zerstörung und das Schloss Waxenberg: Ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte war das Jahr 1756, als die Burg durch einen Blitzschlag und den darauffolgenden Brand fast vollständig zerstört wurde. Infolgedessen übersiedelte die Familie in das etwa 200 Meter entfernte „Schloss Waxenberg“ , das bereits im 17. Jahrhundert erbaut worden war. Das Schloss bildet zusammen mit der 1756 erbauten Schlosskapelle, die dem heiligen Josef geweiht ist, den heutigen Ortskern. Im Schlosshof befinden sich ein achteckiger Steinbrunnen sowie drei markante, fast 400 Jahre alte Linden. Rundgang durch die Ruinenanlage: Der Aufstieg zur Ruine führt an einem Bildstock der „Heiligen Corona“ vorbei zu den restaurierten Mauerresten. Zwischen 2003 und 2013 wurden umfangreiche Sicherungsarbeiten durchgeführt. Der Batterieturm: Dieser westseitige Turm (auch als Hungerturm bezeichnet) stammt aus dem 16. Jahrhundert und diente mit seinen breiten Fenstern der Verteidigung. In der Nähe befand sich das ehemalige Landesgericht. Der Eingang mit einem mittelalterlichen Spruch über das Geld: "Der ist auf den Hund gekommen", da früher am Boden der Geldtruhen ein Hund eingraviert wurde. Der Palas: Vom einst mehrstöckigen Hauptwohngebäude, das früher eine Zisterne, eine Bäckerei und eine Küche beherbergte, sind heute nur noch Fundamente und Mauerreste erhalten. Der Bergfried: Als einziges Bauwerk überstand der runde Turm den Brand von 1756 weitgehend unbeschadet. Der im 15. Jahrhundert errichtete Turm ist 30 Meter hoch (im Transkript mit 22 Metern angegeben), hat einen Durchmesser von 10 Metern und eine Mauerstärke von über 3 Metern. Er dient heute als Aussichtswarte und bietet Ausblicke bis zum Böhmerwald und nach St. Veit im Mühlkreis. Die Anlage gilt als eines der ältesten Baudenkmäler des Mühlviertels und wird seit den 1950er Jahren durch den örtlichen Kulturverein instand gehalten. #Waxenberg #Burgruine #Mühlviertel #Oberösterreich #Starhemberg #Ausflugsziel #AufDenHundGekommen