У нас вы можете посмотреть бесплатно EG 150 - Jerusalem, du hochgebaute Stadt или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Nun spiele ich schon 5 Jahrzehnte in Gottesdiensten, und dann kommt erstmalig ein tatsächlich altes Lied dran, das ich noch nicht kannte. Das Lied „Jerusalem, du hochgebaute Stadt“ (EG 150) gehört zur Rubrik „Ende des Kirchenjahres“ oder „Das Ewige Leben“ und ist ein Klassiker für Beerdigungen oder Gedenktage wie den Ewigkeitssonntag. Text: Johann Matthäus Meyfart (1626) Johann Matthäus Meyfart (1590–1642) war ein Professor und Pfarrer, der während des Dreißigjährigen Krieges lebte. Der Text entstand 1626, als Krieg, Pest und Zerstörung den Alltag prägten. In dieser dunklen Zeit war die Sehnsucht nach einer „besseren Welt“ – dem himmlischen Jerusalem – kein bloßer Kitsch, sondern eine die wichtigste Hoffnung der Christen. Meyfart entwirft ein grandioses Panorama. Er beschreibt den Übergang von der mühsamen irdischen Existenz in die strahlende, ewige Stadt. Komponist: Melchior Franck Die Melodie wurde um 1663 veröffentlicht - und klingt immer noch modern. Obwohl das Thema (der Tod) traurig sein könnte, wirkt das Lied durch die Melodie extrem hoffnungsvoll und siegreich. Das Lied ist kein Klagelied, sondern ein Heimkehrlied. Der Tod wird nicht als Ende, sondern als Einzug in eine prächtige Residenzstadt dargestellt. Auch wenn das Lied meist am Ende des Kirchenjahres gesungen wird, verbindet es sich atmosphärisch gut mit der Fastenzeit und dem Sonntag Reminiszere: Während wir in der Fastenzeit auf die Leiden Christi blicken, erinnert uns dieses Lied daran, wohin der Weg am Ende führt – in die „hochgebaute Stadt“.