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Die 7 Glocken von St.Nikolaus in Brauweiler bilden eines der eindrucksvollsten Geläute im Rheinland. Zu den ältesten Bauteilen der Abteikirche zählt die in der Mitte des 11.Jahrhunderts entstandene Krypta. Im 12.Jahrhundert begann man mit dem Bau der noch heute bestehenden monumentalen romanischen Kirche. Kurz nach Vollendung des Westwerks folgte die Errichtung des Langhauses samt Seitenschiffen. Die romanische Flachdecke wurde im Jahre 1514 durch ein gotisches Kreuzrippengewölbe ersetzt. Der Westturm erhielt im Jahre 1629 eine neue Spitze. Weitere bauliche Veränderungen erfolgten erst im 19.Jahrhundert. Der oktogonale Vierungsturm sowie die beiden Osttürme, die ursprünglich wohl geplant, aber nie verwirklicht wurden, wurden im Zuge einer umfassenden Restaurierung der Abteikirche zwischen 1866 und 1876 errichtet. Im 2.Weltkrieg blieb die Kirche glücklicherweise von größeren Schäden verschont. Die Innenausstattung ist größtenteils historisch. Besonders herausragend ist eine Sitzfigur des hl. Nikolaus, die aus der 2.Hälfte des 12.Jahrhunderts stammen soll. An den Pfeilern des Langhauses befinden sich noch zusätzlich wertvolle Malereien des 14.Jahrhunderts. Sie zeigen diverse Heilige. St.Nikolaus in Brauweiler darf zu den bedeutendsten und schönsten romanischen Kirchen des Rheinlands gezählt werden. Das 7-stimmige Geläut hängt auf zwei Türme verteilt. Der massive Westturm beinhaltet unter anderem die beiden ältesten Glocken. Unter ihnen befindet sich die im Jahre 1300 von einem unbekannten Meister gegossene Misericordia, die nicht nur die älteste datierte Glocke des Rheinlands ist, sondern auch eine der klangschönsten mittelalterlichen Glocken im gesamten Umland! Sie entstand vermutlich zusammen mit zwei weiteren Glocken, die 1630 von Johannes Helling aus Kalkar umgegossen wurden. Geht man von den Gewichten aus, so erklang das mittelalterliche Hauptgeläut in der Disposition c', d' und e'. Es wäre somit das erste nachweisbare, bewusst aufeinander abgestimmte Geläut im Rheinland gewesen. Da Helling die alten Glocken in seiner eigenen (überschweren) Rippe umgoss, waren die neuen einen Halbton höher gestimmt. Neben diesem Hauptgeläut existierten bis zum 2.Weltkrieg fünf weitere Glocken aus der Zeit um 1300 und den Jahren 1518, 1673 und 1872. Diese und die größere der beiden Helling-Glocken wurden eingeschmolzen. Der übriggebliebene Geläutetorso wurde 1961 mit fünf neuen Glocken der Fa. Mabilon & Co. erweitert. Zwei von ihnen fanden im Westturm Platz, die restlichen drei wurden im Vierungsturm aufgehängt. Die Ergänzung ist sehr gelungen! Geprägt wird das heutige Geläut vor allem vom Halbton zwischen den beiden großen Glocken. Erwähnenswert sind auch die beiden historischen Holzglockenstühle, wovon jener im Westturm einen mehrstöckigen Unterbau aufweist! Große Marienglocke, Schlagton dis'±0, Gewicht ca. 2.100 kg, Durchmesser 1447 mm, gegossen im Jahre 1630 von Johannes Helling. Misericordia, Schlagton e'+5, Gewicht ca. 1.350 kg, Durchmesser 1263 mm, gegossen im Jahre 1300 von einem unbek. Gießer. Gertrudsglocke, Schlagton fis'+5, Gewicht ca. 800 kg, Durchmesser 1075 mm, gegossen im Jahre 1961 von der Fa. Mabilon & Co. in Saarburg. Kleine Marienglocke, Schlagton gis'+4, Gewicht ca. 550 kg, Durchmesser 956 mm, gegossen im Jahre 1961 von der Fa. Mabilon & Co. in Saarburg. Benediktsglocke, Schlagton h'+5, Gewicht ca. 330 kg, Durchmesser 802 mm, gegossen im Jahre 1961 von der Fa. Mabilon & Co. in Saarburg. Bernhardsglocke, Schlagton cis''+4, Gewicht ca. 220 kg, Durchmesser 719 mm, gegossen im Jahre 1961 von der Fa. Mabilon & Co. in Saarburg. Sebastians- und Donatusglocke, Schlagton dis''+3, Gewicht ca. 160 kg, Durchmesser 638 mm, gegossen im Jahre 1961 von der Fa. Mabilon & Co. in Saarburg. Ein herzliches Dankeschön für die Aufnahmeermöglichung und das Teilsondergeläute geht an den Küster sowie an den Kirchenvorstand!