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Bern BE Matthäuskirche Konfession: evangelisch-reformiert Es erklingen sämtliche 5 Glocken: cis‘ e‘ fis‘ gis‘ h‘ Aufnahme vom Samstag, 08.04.2017, 20h00, Sonntageinläuten zu Palmsonntag. Der eigenwillige Turm der Matthäuskirche in Bern birgt ein schönes fünfstimmiges Geläute. Wie alle neueren stadtbernischen Geläute wurde es zur Bauzeit der Kirche von der Giesserei Rüetschi in Aarau geschaffen. Es erhielt die sehr häufig gewählte Disposition des ausgefüllten Moll-Dur-Motives. Trotz der relativ offenen Aufhängung vermischen sich die Klänge der verschiedenen Glocken gut und die Gesamtwirkung ist angenehm. Leider schlägt die grösste Glocke oftmals nur einseitig an. In den 60er Jahren wurde die Matthäuskirche im Rossfeld auf der Engehalbinsel in Bern errichtet. Zur Kirchgemeinde gehört auch noch die angrenzende politische Gemeinde Bremgarten BE. Die Grundsteinlegung der von den Architekten Willy Frey , Alois Egger und Werner Peterhans entworfenen Kirche fand am 30. Juni 1963 statt. Am 4. April 1965 konnte sie eingeweiht werden (also entstand die Glockenaufnahme 52 Jahre und 4 Tage nach der Einweihung). Momentan ist die Zukunft der Matthäuskirche ungewiss. Die reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern möchte die Liegenschaftskosten um die Hälfte reduzieren. Es stand schon ein Verkauf oder ein Abbruch des Gebäudes zur Diskussion. Die Matthäusgemeinde wollte mit der katholischen Gemeinde die nahe Heiligkreuzkirche (s. • Bern-Tiefenau BE, Kirche Heiligkreuz, Glocke ), teilen, wofür die Katholiken auch offen gewesen wären, doch diese überlegen sich selbst den Verkauf der Kirche. Die Gemeinde hält nun an ihrer Kirche fest und wünscht, dass sie weiterhin kirchlichen Aktivitäten zur Verfügung steht. Auch bei der Friedenskirche (mit As° c‘ es‘ f‘) laufen ähnliche Diskussionen. Die bizarr wirkende Matthäuskirche liegt an schöner Lage, umsäumt von vielen Bäumen und Wiesen (s. erstes Bild, so sieht man die Kirche vom Zug aus). Gleich angrenzend zur Kirche befinden sich die Reste eines spätantiken Amphitheaters (s. Bild ab 0:40). Der Betonturm steht von der Kirche losgelöst auf dem Platze. Die Kirche selbst ist ein dreieckiger Bau, sowohl im Grund- als auch im Aufriss. Das Innere ist bis auf die extensive Begrünung ;-) sehr karg gehalten. Zwei "Wände" sind mit Holz verkleidet, die weitere hinter der liturgischen Zone ist weiss verputzt. Durch die Deckenfenster strömt viel Licht auf diese Wand. Die Ausstattungsstücke sind ebenfalls sehr schlicht gehalten. Mich persönlich spricht der Bau nur wenig an, das Geläute und die Lage der Kirche dann mehr. Es war ein schönes Erlebnis, an diesem Samstagabend in dem Amphitheater zu stehen und den Glocken zu lauschen. Die Fotos sind (bis auf das letzte) am darauffolgenden Sonntagmittag entstanden. Daten der Glocken: Die fünf Glocken in cis‘ e‘ fis‘ gis‘ h‘ wurden 1964 von der Giesserei Rüetschi in Aarau gegossen. Das Gesamtgewicht beträgt gemäss dem 1968 erstellten Glockenverzeichnis der Giesserei Rüetschi 5‘300 kg. Weitere Daten liegen mir nicht vor. Bilder, Tonaufnahme und Text: Robin Marti