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Da die Steuerung der Burgerglocke am 1. Advent defekt war, gab es an diesem Tag kein Vollgeläute am Berner Münster. Nun kann ich mit einer Woche Verspätung nachliefern, auf was ich mich schon lange gefreut habe: Bern BE Münster St. Vincenz Konfession: evangelisch-reformiert Es läuten alle 7 Glocken: E° Gis° H° cis' cis' e' gis' Aufnahme vom Sonntag, 04.12.2016, 11h30, Zusammenläuten zur ökumenischen Feier der heilpädagogischen KUW (Kirchliche Unterweisung = Religionsunterricht). Die Burgerglocke setzt vor der Armsünderglocke ein. Mit einer Gesamtmasse von ca. 28 Tonnen ist das siebenstimmige Geläute des Berner Münsters das schwerste Geläute der Schweiz, die grosse Glocke mit knapp 10 Tonnen ebenfalls die schwerste der Schweiz. Zudem ist sie von grossem historischem Wert, was, verbunden mit ihrer Grösse, weltweit nur sehr selten zusammenfällt. Sie stammt aus einer Berner Giesserei, ebenso die nächstkleinere Mittagsglocke. Beide sind von grosser Klangfülle. Neben der barocken Armsünderglocke und zwei Rüetschi-Glocken aus dem 19. Jh. sind im Münstergeläute mit der Burger- und der Silberglocke auch zwei bedeutende mittelalterliche Güsse vertreten. Das Münstergeläute ist von ausserordentlicher Klangfülle, leidet aber etwas unter der schlechten Turmakustik. Nur dreimal im Jahr wird werden alle 7 Glocken miteinander geläutet: Zum Gottesdienst am 1. Advent (Wechsel des Kirchenjahres) sowie zu den beiden ökumenischen Feiern für die heilpädagogische KUW (das habe ich erst in den vergangen Tagen in Erfahrung bringen können). Das Geläute wirkt dann noch feierlicher und weicher als bei den beiden üblichen, sechsstimmigen "Vollgeläuten". Aufgrund des Handwerker-Marktes und den vielen Kindern auf der Münsterplattform ist die Aufnahme nicht störungsfrei. Gemäss dem Münstersigristen erklingt das nächste Vollgeläute am Sonntag, 28.05.2016, 11h30 bis 11h45. Das Berner Münster wurde zwischen 1421 und 1588 als spätgotische Basilika erbaut. Erster Baumeister war Matthäus Ensinger aus Ulm, auf dem Grundriss und Grundgestalt des sichtbaren Baus zurückgehen. Im Jahre 1528 wurde die Reformation in Bern eingeführt und somit auch am Münster. Der Turmaufsatz mit Masswerkhelm entstand erst am Ende des 19. Jhs. Der alles überragende Münsterturm ist längst zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Das Münster ist der bedeutendste spätgotische Bau der Schweiz. Das Äussere ist mit reichem Schmuck versehen, dies ist besonders an den Fenstern und dem Strebewerk ersichtlich. Der Münsterturm ist 100.6 Meter hoch und somit das höchste kirchliche Gebäude der Schweiz. Er wird vom frisch restaurierten, filigranen neugotischen Masswerkhelm abgeschlossen. Sehenswert ist das Hauptportal mit der Darstellung des jüngsten Gerichts und über 200 Figuren. Das Innere strahlt eine wunderbare und wohltuende Ruhe aus. Die monumentale und doch elegant wirkende Basilika wirkt auf den ersten Blick sehr einheitlich, doch verraten die verschiedenen Gewölbeformen die lange Bauzeit. Im Innern gibt es viele bedeutende Kunstwerke zu sehen, so zum Beispiel das Chorgewölbe mit seinen 87 figürlichen Schlusssteinen (wird momentan restauriert), die mittelalterlichen Farbfenster im Chor, das Renaissance-Chorgestühl oder verschiedene Denkmäler. Die Vespern und Gottesdienste am Berner Münster sind Meisterwerke in Liturgie, Predigt und Musik. Sie werden bis heute sehr gut besucht. Besonders sehens- und hörenswert sind die Kantatengottesdienste, welche oftmals zu Feiertagen im Frühling durchgeführt werden. Ich besuche die Gottesdienste und Vespern oft und gerne, sie sind für mich längst zu bereichernden Erlebnissen geworden. Daten der Glocken: Nr. 1 Grosse Glocke gegossen 1611 Gieser: Abraham Zehnder/Peter Füssli, Bern Gewicht: 9‘940 kg Schlagton: E° + 3/16 Nr. 2 Mittagsglocke gegossen 1583 Giesser: Franz Sermund, Bern Gewicht 6‘395 kg Schlagton: Gis° +- 0/16 Nr. 3 Predigtglocke gegossen 1883 Giesser: Gebr. Rüetschi, Aarau Gewicht: 3‘322 kg Schlagton H° + 0.5/16 Nr. 4 Burgerglocke gegossen 1403 Giesser: Gebr. Kupferschmid, Luzern Gewicht: 3‘850 kg Schlagton: cis‘ + 7/16 Nr. 5 Armsünderglocke gegossen 1734 Giesser: Samuel Steiner/Emanuel Zehnder/Johannes Rihs, Bern Gewicht: 2‘300 kg Schlagton: cis‘ + 4/16 Nr. 6 Betglocke gegossen 1883 Giesser: Gebr. Rüetschi, Aarau Gewicht: 1‘428 kg Schlagton: e‘ + 3/16 Nr. 7 Silberglocke gegossen im 14. Jh. Giesser unbekannt Gewicht: 770 kg Schlagton: gis‘ -2/16 Bilder, Tonaufnahme und Text: Robin Marti