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Nachspiel zum 30. Sonntag im Jahreskreis Johann Speth (1664-1719), Magnificat sexti toni Reiner Schulte an der Mühleisen-Orgel in der St.-Johannes-Kirche in Backnang (Straßburg, 1987) http://muhleisen.fr Mehr zur Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Backnang: http://katholisch-backnang.de und zur Kirchenmusik im Dekanat Rems-Murr http://kirchenmusik.kadek.de Allzu viele Jahre dürften nicht liegen zwischen der Entstehung von Buxtehudes Magnificat primi toni (Nachspielt to go vom 4.10.2017) und diesem Magnificat sexti toni von Johann Speth. Und trotzdem trennen die beiden Stücke Welten. Zumindest konfessionelle, aber auch musikalische. Beim Protestanten Buxtehude mutiert das Magnificat, das eigentlich Teil der Vesperliturgie ist, zu einem großangelegten Praeludium, einer norddeutschen Toccata par excellence. Die Musik wandert hier vielleicht noch nicht aus der Kirche aus, beansprucht aber deutlich hörbar ihre eigenen Rechte. Von der schlichten gregorianischen Vorlage hat sich dieses Stück jedenfalls weitgehend emanzipiert. Man hört vielmehr ein virtuoses Orgelwerk von einer eindringlichen Stringenz, die Buxtehude in nur wenigen anderen Werken erreicht. Der Katholik Johann Speth komponiert - ganz in der süddeutsch/italienischen Tradition - Versetten, kurze Episoden also, die jeweils zwischen die einstimmig gesungenen Verse des Magnificat treten. Die Verse 1, 3, 5, 7, 9 und 11 werden gesungen. Die Orgel übernimmt die geraden Verse 2, 4, 6, 8 und 10 sowie eine festliche Eröffnung und den Abschluss. Spielt man alle Orgelverse unmittelbar hintereinander, ist der Unterschied zu Buxtehudes zwar gar nicht mehr so groß. Aber Speths Musik versteht sich doch zuerst als Teil eines liturgischen Gesamt(kunst)werks. Und dazu gehört noch mehr als die oft nur wenige Takte umfassenden Versetten: natürlich der einstimmige liturgischen Gesang, und überhaupt der gottesdienstliche Kontext mit seinem dramaturgischen Höhepunkt in eben diesem feierlichen Magnificat, und - nicht zuletzt - einige Löffelchen guten Weihrauchs. All das muss man sich zu diesem Video leider hinzudenken. Grand Orgue: Bourdon 16, Montre 8, Prestant 4, Doublette 2, Fourniture IV + Positif: Bourdon 8, Prestant 4, Cymbale III Pedale: Flûte 18, Flûte 8, Posaine 16 Positiv: Bourdon 8, Prestant 4 Positiv: Bourdon 8, Quarte de Nazard 2 Positiv: Flûte à cheminée 4 Récit: Flûte harmonique 8, Tremblant + Positiv: Bourdon 8 Positiv: Bourdon 8, Prestant 4 , Larigot 1 1/3' Grand Orgue: Bourdon 16, Montre 8, Prestant 4, Doublette 2, Fourniture IV + Positif: Bourdon 8, Prestant 4, Cymbale III Pedale: Flûte 18, Flûte 8, Posaine 16 Disposition der Mühleisen-Orgel: II. Grand Orgue Bourdon 16´ Montre 8´ Flûte à fuseaux 8´ Prestant 4´ Flûte 4´ Doublette 2´ Fourniture 1 1/3 Cornet V ab g° 8´ Trompette 8´ I. Positif Montre 8´ Bourdon 8´ Prestant 4´ Flûte à cheminée 4´ Nazard 2 2/3´ Quarte de Nazard 2´ Tièrce 1 3/5´ Larigot 1 1/3´ Cymbale III 1´ Cromorne 8´ Tremulant III. Récit Bourdon 16´ Flûte harmonique 8´ Salicional 8´ Voix céleste 8´ Prestant 4´ Flûte oct. 4´ Flûte traversière 2´ Plein Jeu IV-V 2´ Basson 16´ Trompette 8´ Hautbois 8´ Voix humaine 8´ Clairon 4´ Tremulant Pedal Flûte 16´ Bourdon 16´ Flûte 8´ Flûte harmonique 8´ Prestant 4´ Flûte octaviante 4´ Flúte traversière 2´ Plein Jeu 2´ Posaine 16´ Trompette 8´ Clairon 4´ Koppeln I/II, III/II, III/I, III/P, II/P, I/P 2304 elektronische Setzerkombinationen Ungleichstufige Stimmung „Mühleisen III“