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Fritz Eckhardt (30. April 1925 in Wien; † 21. Dezember 1992 ebenda) war ein österreichischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur, Schriftsteller und Moderator. Große Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Rolle als Oberinspektor Marek in der erfolgreichen ORF-Krimireihe „Hallo – Hotel Sacher … Portier!“ sowie später in der eigenständigen Serie „Inspektor Marek“. Eckhardt gilt als eine der prägenden Persönlichkeiten des österreichischen Fernsehens der Nachkriegszeit. Aufgewachsen in Wien, zeigte Fritz Eckhardt schon früh Interesse an Kunst und Theater. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt er eine Schauspielausbildung und begann seine Laufbahn zunächst auf der Bühne. Er trat an verschiedenen österreichischen Theatern auf und überzeugte durch seine markante Stimme, präzise Sprache und große Bühnenpräsenz. Parallel dazu entwickelte er eine starke Affinität zum Schreiben, was seine spätere Karriere entscheidend prägte. In den 1950er- und 1960er-Jahren war Eckhardt sowohl im Theater als auch im Film und Fernsehen tätig. Er spielte Neben- und Charakterrollen in zahlreichen Produktionen und arbeitete zunehmend auch hinter der Kamera. Seine besondere Stärke lag in der Verbindung von Schauspiel, Dramaturgie und literarischem Anspruch. Dies zeigte sich besonders in seinen Kriminalstoffen, die weniger auf Action als auf psychologische Spannung, Logik und feinen Humor setzten. Der große Durchbruch gelang ihm Ende der 1970er-Jahre mit der Figur des Oberinspektor Marek. In „Hallo – Hotel Sacher … Portier!“ trat Eckhardt zunächst neben Hans Moser auf. Die Rolle des klugen, ruhig argumentierenden Ermittlers kam beim Publikum so gut an, dass daraus die eigenständige Serie „Inspektor Marek“ entstand. Eckhardt verkörperte nicht nur die Hauptrolle, sondern schrieb auch die Drehbücher und führte häufig Regie. Damit prägte er die Serie inhaltlich wie stilistisch maßgeblich. Typisch für Eckhardts Krimis waren sorgfältig konstruierte Handlungen, detailreiche Milieuschilderungen und ein Ermittler, der durch Beobachtungsgabe, Menschenkenntnis und Geduld zum Ziel kam. Gewalt spielte eine untergeordnete Rolle; stattdessen standen Sprache, Logik und Charakterzeichnung im Mittelpunkt. Dieser Ansatz unterschied seine Arbeiten deutlich von vielen zeitgenössischen Krimiformaten. Neben seiner Fernseharbeit war Fritz Eckhardt auch als Schriftsteller aktiv. Er veröffentlichte Kriminalromane, Theaterstücke und Hörspiele und arbeitete zudem als Übersetzer und Bearbeiter klassischer Stoffe. Sein literarisches Werk zeugt von großem handwerklichem Können und einem ausgeprägten Sinn für Dramaturgie. Fritz Eckhardt starb 1992 im Alter von 67 Jahren in Wien. Sein umfangreiches künstlerisches Schaffen machte ihn zu einer Ausnahmeerscheinung, da er als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller zugleich wirkte. Bis heute gilt er als einer der wichtigsten Gestalter des klassischen österreichischen Fernsehkrimis und als Symbol für intelligente, ruhige und sprachlich geprägte Unterhaltung.