У нас вы можете посмотреть бесплатно Heut' abend vom 25.02.1982 mit Mario Adorf zu Gast bei Joachim Fuchsberger или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Mario Adorf, geboren am 8. September 1930 in Zürich als Sohn einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters, zählt zu den bedeutendsten Schauspielern des deutschsprachigen Raums. Er wuchs nach der frühen Trennung der Eltern bei seiner Mutter in der Eifel auf, eine Herkunft, die seine Bodenständigkeit und später oft auch seine Rollenwahl prägte. Nach dem Abitur studierte er zunächst in Mainz und Zürich, bevor er seine Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckte und an die Otto-Falckenberg-Schule in München wechselte. Seinen Durchbruch erlebte Adorf 1957 mit der Rolle des brutalen Mörders Bruno Lüdke im Film Nachts, wenn der Teufel kam. Die Darstellung eines psychisch gebrochenen Außenseiters machte ihn schlagartig bekannt und begründete seinen Ruf als Charakterdarsteller mit großer emotionaler Tiefe. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte er sich zu einem der vielseitigsten Schauspieler Europas: Er verkörperte Gangster, Patriarchen, Intellektuelle, Antihelden und Komiker – stets mit einer Mischung aus physischer Präsenz, Wärme und eindrucksvoller Ausdruckskraft. Adorf arbeitete international und drehte in Deutschland, Italien, Frankreich und den USA. Er war in Filmen wie Die Blechtrommel, Lola, Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Smilla’s Sense of Snow, Rossini oder Der große Bellheim zu sehen. Besonders in den 1970er- und 1980er-Jahren war er Teil zahlreicher Erfolgsproduktionen sowohl im Kino als auch im Fernsehen. Neben seiner Filmarbeit blieb er dem Theater stets verbunden und stand etwa in München, Berlin und Paris auf der Bühne. Sein charakteristisches Gesicht, die kräftige Stimme und sein intensives Spiel machten ihn zu einer Kultfigur. Obwohl er häufig mit der Rolle des „robusten Südländers“ besetzt wurde, zeigte er immer wieder eine breite darstellerische Palette, die Ikonisches wie Verletzliches gleichermaßen zuließ. Er arbeitete mit renommierten Regisseuren wie Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder, Margarethe von Trotta und Dino Risi zusammen. Neben der Schauspielerei betätigte sich Mario Adorf erfolgreich als Schriftsteller. In mehreren autobiografischen Büchern – darunter Der Mai ist vorbei, Die Ganze Weit im Kopf und Schnee am Kilimandscharo – reflektierte er über sein Leben, die Kunst des Schauspielens, seine Herkunft und die Menschen, denen er begegnet ist. Seine Erinnerungen zeigen ihn als humorvollen, selbstkritischen und warmherzigen Erzähler. Auch im hohen Alter blieb Adorf aktiv: Er spielte weiterhin in Film- und Fernsehproduktionen, gab Lesungen und engagierte sich kulturell. Privat lebt er seit vielen Jahren in München und Südfrankreich. Trotz internationaler Karriere blieb er dem deutschsprachigen Publikum eng verbunden und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter dem Deutschen Filmpreis für sein Lebenswerk. Mario Adorf gilt heute als einer der letzten großen Stars einer Schauspielergeneration, die das europäische Kino über Jahrzehnte geprägt hat – ein Künstler, der Leidenschaft, Disziplin und Charisma vereint und dessen Werk weit über seine bekanntesten Rollen hinausreicht.