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Selbstberührung ist weit mehr als nur eine beruhigende Geste. Sie ist eine direkte, biologische Intervention, die die natürlichen Systeme des Körpers für Regulation und Resilienz anspricht. Aus neurophysiologischer Sicht stimuliert bewusster, absichtsvoller Selbstkontakt afferente sensorische Bahnen, die interozeptive Wahrnehmung und den myelinisierten Vagusnerv – all das trägt dazu bei, den Körper aus sympathischer Übererregung heraus und in einen Zustand von Ruhe, Verbindung und Kohärenz zu begleiten. Die Wissenschaft hinter Selbstberührung Wenn wir in bewusste, absichtsvolle Selbstberührung gehen, „entspannen“ wir uns nicht einfach nur. Wir aktivieren ganz konkrete Gehirn-Körper-Mechanismen, die darauf ausgelegt sind, Sicherheit wahrzunehmen und Balance wiederherzustellen. Dazu gehören: 1) Taktiler Input: Stimuliert Mechanorezeptoren in der Haut und kommuniziert direkt mit Gehirnregionen, die an der Modulation von Stress beteiligt sind. 2) Propriozeptiver Input: Schenkt Erdung und räumliche Orientierung, reduziert dissoziative Symptome und unterstützt Verkörperung. 3) Stimulation des Vagusnervs: Durch sanften Druck – besonders auf Brust, Nacken und Bauch – werden Äste des Vagusnervs aktiviert, was parasympathische Dominanz unterstützt (Ruhe, Verdauung, Verbindung). 4) Oxytocin-Ausschüttung: Sichere, warme Selbstberührung kann die Ausschüttung von Oxytocin anregen – des sogenannten „Bindungshormons“ –, wodurch Cortisol reduziert und ein Gefühl innerer Sicherheit und Vertrauen gefördert werden kann. 5) Aktivierung der Barorezeptoren: Diese Blutdrucksensoren im Körper, besonders in der Nähe von Herz und Zwerchfell, kommunizieren mit dem Gehirn und helfen dabei, Stressreaktionen herunterzuregulieren. 6) Neuronale Integration: Berührung, die Kopf und Nacken miteinander verbindet oder die Körpermittellinie kreuzt, fördert die Integration der Gehirnhälften und Co-Regulation innerhalb des zentralen Nervensystems. Warum Selbstberührung bei Trauma und Stress wirkt Für Menschen, die sich von chronischem Stress, emotionaler Dysregulation, Trauma oder Burnout erholen, ist Selbstberührung eine somatische Intervention mit niedriger Schwelle und zugleich großer Wirkung. Sie begegnet dem Körper genau dort, wo er gerade ist – ohne Sprache zu brauchen, ohne Leistung und ohne äußere Bestätigung. Trauma fragmentiert oft die Verbindung zwischen Geist und Körper. Selbstberührung wirkt hier wie eine Brücke zurück in Beziehung. Sie kommuniziert direkt mit subkortikalen Gehirnregionen wie Hirnstamm, Insula und Amygdala – also mit Bereichen, die häufig unterhalb des bewussten Denkens arbeiten. Wenn wir dem Körper absichtsvolle, rhythmische Berührung schenken, geben wir ihm vorhersehbares sensorisches Feedback. Dadurch bekommt das Nervensystem die Möglichkeit, sich neu auszurichten – weg vom Überlebensmodus und hin zu Sicherheit. Die Neurobiologie von Selbstregulation durch Berührung Die moderne Neurowissenschaft zeigt immer klarer, dass Bottom-up-Regulation – also Regulation vom Körper zum Gehirn – wirksamer dabei sein kann, autonome Zustände zu verändern als Top-down-Strategien allein, die vor allem auf Gedanken basieren. Selbstberührung ist ein direkter Weg, um: -den Vagustonus zu erhöhen, der mit besserer Emotionsregulation, Herzratenvariabilität und Immunfunktion verbunden ist sympathische Aktivierung herunterzuregulieren und damit Kampf-, Flucht oder Erstarrungsreaktionen zu reduzieren -die interozeptive Wahrnehmung zu vertiefen, also deine Fähigkeit, innere Zustände zu spüren und zu verfolgen -den insulären Cortex zu stimulieren, der eine zentrale Rolle für emotionale Bewusstheit und Mitgefühl für sich selbst spielt soziale Bindungs und Engagement-Systeme zu aktivieren, denn Berührung kann selbst dann Co-Regulation nachbilden, wenn wir allein sind Hauptkanal: / @shebreath_teresa Instagram: shebreath_official TikTok: sheBREATH Substack: sheBREATH Facebook: sheBREATH Website: www.shebreath.com Disclaimer: Die Inhalte auf diesem Kanal dienen ausschließlich Bildungs- und Unterhaltungszwecken. Teresa Trieb übernimmt keine Haftung für Verletzungen, Schäden oder sonstige Folgen, die aus der Anwendung der Informationen oder Ratschläge in diesen Videos entstehen können. Mit deiner freiwilligen Teilnahme an den somatischen Übungen erklärst du dich einverstanden, dies auf eigenes Risiko zu tun und die volle Verantwortung für mögliche Folgen zu übernehmen. Es wird empfohlen, vor Beginn der Übungen ggf. eine medizinische Fachperson zu konsultieren. Die gezeigten Praktiken sind als allgemeine Orientierung gedacht: achte stets auf die Signale deines Körpers und brich ab, wenn du dich unwohl fühlst. Solltest du Empfindungen wie Kribbeln, Gähnen, Zittern, Schwindel oder Benommenheit wahrnehmen, bleib ruhig – das sind normale Reaktionen des Nervensystems.