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So kann es ausgehen, wenn Verkehrsströme nicht den Vorstellungen der Planer und Erbauer einer Strecke folgen. Die am 15. Oktober 1875 eröffnete Strecke Mühldorf(Obb) - Pilsting - Plattling sollte einmal den Verkehr von Tirol in Richtung Böhmen beschleunigen, doch das trat nur in viel geringerem Umfang ein, als erwartet. Die Hauptlast der Verkehrsströme blieb immer über München. Trotzdem entwickelten sich Teile der Strecke wie Mühldorf(Obb) - Neumarkt-St. Veit und (Pilsting-) Landau(Isar) - Plattling prächtig und sind immer noch gute ausgelastete, teils elektrifizierte Hauptstrecken. Nur der Mittelteil, um den es hier geht, zwischen Neumarkt-St. Veit und Pilsting, kränkelte zeitlebens. Da der erwartete intensive Durchgangsverkehr ausblieb, erfüllte dieser Abschnitt immer nur vorwiegend lokale Bedürfnisse. Ein Eilzugpaar Plattling - Rosenheim war die exklusivste Leistung, die die Strecke sah. Erschwerend wirkte sich auch die dünne Besiedlung der Gegend und noch dazu die oft schlechte Lage der Bahnhöfe und Haltepunkte zu den Ortskernen aus. Auch waren die Verkehrsbeziehungen aus diesem Raum immer auf Landshut ausgerichtet, wozu die Verkehrsrichtung dieser Strecke völlig 'quer' lag. Man mußte immer einen Umweg in Kauf nehmen, sei es über Pilsting (Landau) oder über Neumarkt-St. Veit. Als später der Kraftverkehr aufkam und Buslinien direkt nach Landshut entstanden, hatte dieser ein leichtes Spiel.. In den 1950er Jahren entwickelte sich die Motorisierung in der alten Bundesrepublik rasant. Viele fuhren nur noch Auto, die Züge blieben für Schüler, Rentner und Leute, die sich (noch) kein Auto leisten konnten. Der ohnehin schon nicht üppige Verkehr ging weiter zurück. Die Bundesbahn versuchte gegenzusteuern, als erster größerer Schnitt ist die Rückstufung der bis dahin immer noch konsequent als Hauptbahn betriebenen Strecke zur Nebenbahn im Jahre 1964 zu nennen. Damit konnten Vereinfachungen erfolgen, die Personal sparen halfen. Doch das Betriebsergebnis verbesserte sich kaum. Und es kam die Zeit des staatlich verordneten "Sparzwangs" für die Bundesbahn, die Zeit einer Unzahl von Streckenstillegungen, die bis weit in die 1970er Jahre hinein andauern sollte. In dieser Zeit war es kaum vorstellbar, daß es gelingen würde (und überhaupt ein Wille da ist), diese Strecke länger über Wasser zu halten. Zum Herbstfahrplanwechsel am 29.09.1969 wurde der Reiseverkehr zwischen Frontenhausen-Marklkofen und Pilsting eingestellt, und da der Güterverkehr nur noch von Norden her bis Griesbach aufrechterhalten wurde (dies hielt sich lediglich noch ein Vierteljahr!) bedeutete das die Gesamteinstellung des Abschnitts Frontenhausen-Marklkofen - Griesbach (und im Dezember 1969 auch bis Pilsting). Der Restreiseverkehr zwischen Neumarkt-St. Veit und Frontenhausen-Marklkofen hielt sich nur noch ein weiteres Jahr und endete am 26.09.1970. Es blieb der Güterverkehr zwischen Neumarkt-St. Veit und Frontenhausen-Marklkofen, der durch einen ortsansässigen Automoblilzulieferer beträchtlich war und die Strecke noch viele Jahre existieren ließ. Dagegen wurde der Nordabschnitt nach der Stillegung bald abgebaut und der Natur zur Rückeroberung überlassen (Radwege auf Bahntrassen waren damals noch nicht populär). Wenn man heute im Regionalexpreß mit 120 km/h durch Pilsting fährt, muß man schon genau aufpassen, um den zur mit Gesträuch überwachsenen Schotterwüste gewordenen Bahnhof überhaupt noch zu erkennen. Und den Abzweig der alten Strecke kann man vor lauter Gebüsch nur noch erahnen.. In den 1990er Jahren siedelte sich in Frontenhausen-Marklkofen ein Zweckverband Abfallverwertung an, der täglich einen Müllzug zu einer Müllverbrennungsanlage in Burghausen auf die Strecke schickte. Das brachte zusätzlichen Verkehr, jedoch nur für ein paar Jahre. Denn gegen Ende des Jahrzehnts kündigte der Autozulieferer die Verträge mit der Bahn und fuhr fortan auf der Straße. Der Müllzug blieb noch viele Jahre bestehen. 2006 schrieb die DB Netz AG die Strecke zur Übernahme aus, dafür fand sich die Rhein-Sieg-Eisenbahn mit einiger Verzögerung. So lief der Betrieb nahtlos weiter. Doch das neue Unternehmen kam in Schwierigkeiten, und als 2017 Auflagen zur Sanierung der Strecke zu erfüllen waren, konnte es das nicht leisten. Die Konsequenz war die Sperrung der Strecke zum 09.10.2017, im Folgejahr erfolgte die offizielle Stillegung. Der Müll fährt nun auch wieder auf der Straße... Nun erobert sich auch hier die Natur das Terrain zurück, wie es mal (vielleicht) weitergeht, steht in den Sternen.. Gute Fahrt nun im Sonderzug mit der altroten V 100 nach Frontenhausen-Marklkofen, genießt den Fahrtwind.. 😉 Daten wie stets aus Wikipedia.