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Referentin: Eva Möhler Bereits in der frühen Kindheit erlebter Stress kann Spuren während der gesamten Entwicklung hinterlassen und selbst noch im späten Erwachsenenalter den seelischen und aber auch den körperlichen Gesundheitszustand stark beeinträchtigen, wie die große ACE-Studien (Adverse Childhood Experiences), Tierexperimente und zahlreiche andere Untersuchungen gezeigt haben. Early Life Stress vor dem Alter von 4 Jahren kann zudem nicht im episodischen Gedächtnis erinnert werden und ist dadurch der Behandlung auch schlechter zugänglich, hinterlässt aber durch die besonders hohe Vulnerabilität des kindlichen Gehirns in der frühen Kindheit besonders gravierende und tiefe Spuren. Insbesondere kann die Einwirkung von Stresshormonen auf das kindliche Gehirn die Emotionsregulation verschlechtern. Diese affektive Dysregulation ist dabei auch ein Kennzeichen der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) im ICD-11 mit Veränderungen in der Emotionsregulation und Impulskontrolle, der Aufmerksamkeit, der Selbstwahrnehmung und Veränderungen in Beziehungen. Neben diesen Neuerungen aus ICD-11 stellt der Vortrag die wissenschaftlichen Hintergründe, aber ebenso diagnostische und therapeutische Standards für Traumafolgestörungen im Kindesalter vor. Zur Person: Prof. Dr. med. Eva Möhler ist Lehrstuhlinhaberin für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum des Saarlandes. Sie ist zugleich Chefärztin der SHG Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Saarland. Zuvor war sie stellvertretende ärztliche Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Heidelberg. 2008 erhielt sie die Venia Legendi der medizinischen Fakultät Heidelberg. Ein Schwerpunkt ihres wissenschaftlichen und klinischen Interesses liegt auf Stress und Trauma im Kontext von Misshandlung und Flucht. Im Jahr 2009 gründete sie die Eltern-Kleinkind-Ambulanz, im Jahr 2011 erfolgte die interdisziplinäre Eröffnung einer transitionspsychiatrischen Adoleszentenstation und im Jahr 2012 einer Mutter Kind Station in Saarbrücken. 2015 erfolgte die Eröffnung eines temporären Clearinghauses und 2016 die eines temporären Vorclearinghauses für unbegleitete minderjährige Geflüchtete, 2024 die Eröffnung eines interdisziplinären Childhood-Hauses am Universitätsklinikum des Saarlandes.