У нас вы можете посмотреть бесплатно Nürnberger Kulturgespräch: Interim und Zwischennutzung – Perspektiven für Bayern (03.03.2026) или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Beim 5. Nürnberger Kulturgespräch der Initiative Kulturzukunft Bayern stand ein Thema im Mittelpunkt, das viele Kulturorte aktuell beschäftigt: Interim und Zwischennutzung. Gerade Nürnberg wurde im Verlauf des Abends mehrfach als Best-Practice-Beispiel für den Umgang mit kulturellen Übergangsphasen genannt. Die aktuellen Entwicklungen rund um das Kongresszentrum zeigen, welches Potenzial entstehen kann, wenn Zwischennutzungen aktiv gestaltet werden und Kultur auch während Transformationsprozessen sichtbar und zugänglich bleibt. Die Diskussion machte deutlich, dass solche Ansätze auch für andere Städte und Regionen in Bayern wichtige Impulse liefern können. Gemeinsam mit Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume diskutierten Anna Kleeblatt und Dr. Markus Michalke mit dem Kulturmanager Max Wagner und dem Transformationsberater Tobias Bäcker, wie kulturelle Kontinuität in Zeiten von Sanierung, Umbau oder Standortverlagerung gesichert werden kann – organisatorisch, programmatisch und strukturell. Impulse aus der Theaterpraxis gaben Prof. Jens-Daniel Herzog, Direktor des Staatstheaters Nürnberg, und Oliver Brunner, Intendant des Stadttheaters Ingolstadt. Beide berichteten aus ihren Erfahrungen mit Transformations- und Übergangsphasen kultureller Institutionen und ordneten die Herausforderungen aus Sicht der Theaterlandschaft ein. Max Wagner, ehemaliger Geschäftsführer der Gasteig München GmbH, gab Einblicke in komplexe Interimsprozesse großer Kulturinstitutionen – unter anderem rund um die Generalsanierung des Gasteigs und den Umzug in das Interimsquartier HP8 mit der Isarphilharmonie sowie aus seiner Zeit am Staatstheater am Gärtnerplatz. Tobias Bäcker, Geschäftsführer der pro loco Projektberatung Gute Orte GmbH, berichtete aus seiner bundesweiten Beratungspraxis bei Umnutzungs- und Transformationsprozessen von Kulturorten und stellte Perspektiven für strategisch gedachte Interimslösungen vor. Die Veranstaltung wurde organisiert von der Initiative Kulturzukunft Bayern, einer unabhängigen, bürgerschaftlichen Vereinigung kulturfördernder Vereine, die kulturpolitische Fragen, institutionelle Perspektiven und die Stimmen der Kulturszene in den Dialog bringt.