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Vaginale Trockenheit ist ein häufiges Problem in der Frauenarztpraxis. Hormonelle Umstellungen und durchgemachte Pilzinfektionen, aber auch Krebstherapien können Auslöser sein. Die gute Nachricht: Du bist nicht allein! Und du kannst etwas tun! Darüber rede ich in diesem Video. Wenn Fragen sind, dann freue ich mich über Kommentare oder Dm! Ebenso, wenn Diskussionsbedarf besteht. #frauenarzt #düsseldorf #ratingen #hautpflege #estrogen #aesthetic #scheidentrockenheit Inhalt: 00:00 Wer ist betroffen? 00:37 Welche Folgen hat vaginale Trockenheit? 01:13 Wie entsteht vaginale Trockenheit? 02:16 frei verkäufliche Therapien für vaginale Trockenheit 02:53 Was verschreibt der Frauenarzt? 04:04 Äußerliche Pflege bei vaginaler Trockenheit „Frau Doktor – Da unten ist es trocken!“ Ein häufiges Problem unter Frauen, aber leider tabubehaftet. In der Frauenarztpraxis wird es daher eher verschämt und leise am Ende einer Untersuchung angesprochen. Oder ich muss es selbst thematisieren, weil es sonst gar nicht auf den Tisch kommt, obwohl bei der Untersuchung offensichtlich! Wer ist betroffen? Viele Frauen denken, dass sie damit alleine dastehen oder etwas mit ihnen nicht stimme. Sie sind dann ganz erleichtert, wenn ich sage, dass nach der Menopause meiner Erfahrung nach 50% der Frauen dieses Problem haben. Aber Scheidentrockenheit kommt nicht nur bei Frauen über 40 vor. In allen Phasen hormoneller Veränderung ist sie möglich. Menopause, Stillzeit, Pille, Verhütungsring – das können Gründe sein. Oft ist die Scheide aber auch nach Pilzinfektionen trocken und rissig. Auch bei Krebstherapien ist dies ein Problem, nicht nur bei Chemotherapien, auch nach Bestrahlung oder antihormoneller Therapie. Eine trockene Scheide kann das Lebensgefühl beeinträchtigen: Nicht nur Schmerzen und Jucken stören, oft ist der Geschlechtsverkehr nur eingeschränkt möglich. Manche Frauen haben riechenden Ausfluss. Im schlechtesten Fall sind wiederkehrende Harnwegsinfektionen und Inkontinenz die Folge. Aber was steckt dahinter, wenn die Scheide hormonell bedingt empfindlich wird? Zwei Mechanismen sind dafür verantwortlich. Zum einen wird die Scheide durch Östrogenmangel schlechter durchblutet. Dadurch kommt weniger „Transsudat“ aus den Gefäßen ins Gewebe. Transsudat ist Flüssigkeit, die von Gefäßen ins Gewebe abgegeben wird. Außerdem speichern die Vaginalzellen mit weniger Östrogen auch weniger Glykogen ein. Ein „Zucker“ von dem sich die ortsansässigen Döderleinbakterien ernähren. Döderleinbakterien produzieren Milchsäure und schützen die Vaginalflora durch deren sauren pH. Logische Folge von Östrogenmangel: weniger Nährstoff Glykogen – weniger Döderleinbakterien – schlechter pH. Die Folge sind Scheideninfektionen und aufsteigende Harnwegsinfektionen. Was kann ich tun, wenn ich betroffen bin? Zunächst kann man sich mit freiverkäuflichen Gleitmitteln helfen. Diese sind zumeist Gemische aus Wasser und Lipiden mit Milchsäure. Der Effekt verflüchtigt sich leider schnell und sie setzen auch nicht an der Ursache des Problems an. Der Frauenarzt kann rezeptpflichtige Cremes und Vaginalzäpfchen mit Östriol aufschreiben. Das ist ein Östrogenderivat zur vaginalen Anwendung, das zwei- bis dreimal wöchentlich abends in die Scheide gegeben wird. Es wirkt fast ausschließlich lokal und hat in niedriger Dosierung keine systemischen Nebenwirkungen. Selbst Patientinnen mit hormonell empfindlichem Brustkrebs dürfen dieses vaginale Östrogen benutzen. Meist dauert es einige Wochen, bis man den positiven Effekt wirklich spürt. So lange sollte durchgehalten werden! Neben der Therapie in der Scheide ist es aber auch wichtig, den Scheideneingangsbereich zu pflegen. Oft ist der nämlich das Hauptproblem und reißt beim Geschlechtsverkehr schmerzhaft ein. Hier kann man in Apotheke und Drogerie frei verkäufliche Cremes und Salben auf Paraffin- und Petrolatumbasis verwenden. Die Anwendung sollte nach dem Waschen und vor mechanischer Belastung wie Radfahren, Schwimmen und Geschlechtsverkehr erfolgen. Ein Add-On kann eine vaginale Lasertherapie sein. Diese Therapie stimuliert die Kollagenneubildung und die Durchblutung, muss allerdings wiederholt im Abstand einiger Monate angewendet werden. Es handelt sich außerdem um keine von den Kassen zugelassene Therapie, d.h. die Behandlung muss selbst bezahlt werden. Wir sehen also: Scheidentrockenheit ist nichts, mit dem sich Frau abfinden muss! Es gibt Therapien. Offenheit ist wichtig! Sprich mit Deiner Frauenärztin, oder schreib mir eine Dm!