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Glocken der ev.-luth. Stadtkirche zu Stavenhagen 0:09 Kleine Glocke (1927) 1:37 Große Glocke (1585) 3:30 Vollgeläut Die mecklenburgische Kleinstadt Stavenhagen liegt an der Bundesstraße 104 zwischen Malchin und Neubrandenburg. Zentral in der Innenstadt befindet sich die 1782 geweihte Stadtkirche. Neben einer Renaissancekanzel und einem spätmittelalterlichen Flügelretabel zählen Emporen, Orgelgehäuse und Altar aus der Erbauungszeit der Kirche zur wertvollen Innenausstattung. Für Mecklenburg eher untypisch ist diese in Blautönen gehalten. Der durch sein geschweiftes Dach auffallende Westturm besaß laut Schlie (1902) bis zum Ersten Weltkrieg ein Dreiergeläut aus einer 1864 von Carl Illies (Waren) gegossenen Glocke, einem unbezeichneten Instrument und einer Glocke von 1585 des Neubrandenburger Glockengießers Jochim Gruttemaker. Nur letztere ist bis heute erhalten geblieben. Ergänzt wird das Geläut heute lediglich (das mittlere Gefach trägt derzeit bloß ein verwaistes Joch) durch eine kleine Glocke der Lübecker Gießerei M. & O. Ohlsson aus dem Jahr 1927. Sie trägt an der Schulter über einem Eichenblattfries folgende Inschrift: Gegossen von M. u. O. Ohlsson in Lübeck. Die Flanke trägt den Spruch: Nach Krieges Leid In schwerer Zeit Dem Herrn geweiht 1927. Nominalton: c‘‘ Durchmesser: 75 cm Die große Glocke ist das oben genannte Instrument aus dem Jahr 1585. Es ist das größte Werk Jochim Gruttemakers (auch Joachim Grützmacher genannt). Schlie (1902) berichtet über einen Schriftverkehr zwischen Glockengießer und Kirchengemeinde, wohl über die – wie man heute noch gut sehen kann – mangelhafte Gussqualität der Glocke. Die Glocke besitzt an der Schulter eine Inschrift mit den Worten: anno + 1585 + goth + iochim + grvttemaker + disse klok + verbvm + domini + manet + in eternvm Unterhalb der Wörter „klok“ und „verbvm“ ist ein sehr kleines Gießerzeichen zu erahnen. Auf der Flanke befinden sich zwei vergossene Rundbilder, von denen eins wohl das mecklenburgische Wappen darstellen soll. Nominalton: g‘±0 Durchmesser: 115 cm Ich danke Levi für die Organisation und Kristian für das Öffnen des Turmes. Das Verwenden dieses Videos oder von Teilen daraus (inkl. Texte) bedarf der Genehmigung meinerseits. QUELLEN Eigene Sichtung Ansorge, Jörg; Rahde, Stefan: "...goth Jochim Gruttemaker dis klock" – eine Glockengussgrube am ehemaligen Johanniskloster in Neubrandenburg, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte. In: Archäologische Berichte aus Mecklenburg-Vorpommern. Band 26. Archäologische Gesellschaft für Mecklenburg und Vorpommern e.V. (Hrsg.). 2019. Dehio, Georg: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg-Vorpommern. 2. Auflage. Berlin, 2016. Schlie, Friedrich: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. V. Band: Die Amtsgerichtsbezirke Teterow, Malchin, Stavenhagen, Penzlin, Waren, Malchow und Röbel. Schwerin, 1902. WEITERFÜHRENDE LINKS Instagram-Seite von Glocken im Norden: / glocken_im_norden Instagram-Seite von Kirchen im Norden: / kirchen_im_norden Instagram-Seite von Orgeln im Norden: / orgeln_im_norden YouTube-Kanal von Orgeln im Norden: / @orgelnimnorden