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„Wir im Saarland – Das Magazin extra“ nimmt uns heute im Rahmen der Fernsehreihe „Wild und Wüst“ mit nach Blieskastel. Der Zoologe und Diplom-Biologe Roman Wüst untersucht dort im Auftrag des Fischereiverbandes Saar zwei Zuflüsse der Blies, denn nach einem trockenen Sommer möchte man den Fischbestand und die Wasserqualität des Schelmenbachs und des Würzbachs überprüfen lassen. Das Kamera-Team des SR3 begleitet daher in diesem Film Roman Wüst beim Elektrofischen, einer Fischfang-Methode, bei der man elektrischen Strom zum Fangen von Fischen gezielt einsetzt. Dabei leitet man mit Hilfe eines Gerätes Gleichstrom durch das Wasser. Bei sachgemäßer Anwendung schwimmen dann die im Stromkreis befindlichen Fische zur Anode, wo sie schonend eingesammelt, erfasst und untersucht werden können. Mit dieser Methode sind die Tiere in der Regel zwar recht leicht zu fangen, bei unsachgemäßer Anwendung ergibt sich allerdings ein Gefahrenpotential – sowohl für die Fische als auch für den Anwender. Das Elektrofischen unterliegt strengen Regeln, bedarf einer besonderen Genehmigung und ist in Deutschland nur unter besonderen Voraussetzungen möglich. Roman Wüst nutzt diese Art des Fischfangs ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken – wie hier beim Fang einer Mühlkoppe, einem kleinen keulenförmigen Fisch ohne Schwimmblase, der sich vom Gewässerboden abdrückend Hüpfsprünge machen muss, um sich fortzubewegen. Kurz darauf geht ihm dann in einem Gumpen eine einzige kleine Bachforelle ins Netz – enttäuschend, denn laut Roman Wüst war es früher so, dass sich die Bachforellen im Schelmenbach zuhauf natürlich reproduzierten, um dann in die Blies abzuwandern. Und weiter geht es in den Würzbach. Neben Bitterlingen und einem Döbel gelingt es ihm dort auch einen Sonnenbarsch zu fangen. Eingeschleppt aus Nordamerika besiedelt dieser Fisch als invasive Art insbesondere stadtnahe Gewässer. Fünf Arten waren es bis jetzt … Alle Absolventen der Fischereischule Roman Wüst kennen da in der Regel weitaus mehr Fische, denn dort wird man nicht nur im Bereich der Artenkenntnis umfassend geschult. Im Rahmen eines Angebots verschiedenster Kursstrukturen findet man hier schnell eine Möglichkeit, sich auf die Anglerprüfung vorzubereiten. Entsprechend des vorgegebenen Ausbildungsplanes der zuständigen Prüfungsbehörde setzt Roman Wüst dazu mit seiner Fischereischule auf eine Ausbildung, die Präsenzunterricht, den geforderten Praxisteil und individuelles „Lernen online“ ideal miteinander kombiniert. Mit dieser Kombination von Unterricht, Praxis und digitalem Lernen wird man optimal auf die Fischerprüfung vorbereitet. Die Grundlage der Kurse ist ein Lehr- und Lernkonzept, das auf einer langjährigen Ausbildungserfahrung basiert und individuell auf die Bedürfnisse eines angehenden Anglers abgestimmt ist. Die Ausbildung gliedert sich inhaltlich in fünf Fachgebiete. Im Fach „Allgemeine Fischkunde“ werden die Körperformen der einzelnen Fischarten, ihre Maul- und Flossenstellungen, Haut und Schuppen, Skelett, das Blutgefäßsystem und die Atmungsorgane, Sinnes- und Innenorgane sowie die Ernährung und die Fortpflanzung besprochen. In der „Speziellen Fischkunde“ wird man systematisch trainiert, heimische Fischarten sicher zu erkennen und zu bestimmen. Dabei werden die Kennzeichen und Unterscheidungsmerkmale sowie die Verhaltensweisen aller heimischen Süßwasserarten, Neunaugen, Krebse und Muscheln erläutert. Im Fach „Gewässerkunde und Fischhege“ geht es um die Gewässerarten und ihre verschiedenen Zonen, die Wasserbeschaffenheit und Gewässerfruchtbarkeit. Fischregionen, Besatzmaßnahmen, ökologische Gesamtzusammenhänge, Wasserpflanzen, Fischnährtiere und Fischschädlinge sowie Fischkrankheiten sind hier ebenfalls verbindliche Themen für den angehenden Fischer. Im Fach „Gerätekunde“ werden sowohl Fanggeräte und ihr Gebrauch für die Praxis erklärt als auch Angelmethoden mit den dazugehörenden Geräten wie Ruten, Rollen, Schnüren, Haken, Schwimmerarten usw. vorgestellt. Auch Köder, Wurftechniken und das Knotenbinden sind Themen dieses Fachs. Im Fach „Rechtskunde“ lernt man alles über die Gesetze und Verordnungen, die die Fischerei, die Pflege und Sicherung der Lebensgrundlagen sowie den Schutz und die Erhaltung der Fischbestände rechtlich regeln. Dazu zählen insbesondere das Fischereirecht, Teile des Strafrechts, das Wasserrecht, das Tierschutzrecht und die Naturschutz- und Umweltschutzgesetze. Jedem Teilnehmer der Fischereischule Roman Wüst wird nach dem Eingang seiner Buchung sofort ein Zugang zu einer digitalen Trainings-Plattform und den digitalen Lernheften „Lehren Lernen Wissen“ zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung zur Verfügung gestellt. Die Unterrichtsinhalte sind passend auf diese Lernhefte abgestimmt, welche nicht nur die zum Bestehen der Fischerprüfung notwendigen Lerngrundlagen bieten, sondern darüber hinaus auch sämtliche für das Anglerleben notwendigen Kenntnisse vermitteln. Eine Vielzahl von Lehrfilmen bereichert das Lernangebot.