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Moritz Brosig (1815 - 1887) war ein deutscher Organist und Komponist aus Schlesien. Er studierte Kirchenmusik an der Breslauer Universität und wurde 1843 als Nachfolger seines Lehrers Domorganist in Breslau. 1853 wurde er zudem Domkapellmeister. Ab 1871 wurde er Dozent am Institut für Kirchenmusik Breslau. Er promovierte über die Musik des 16. und 17. Jhds. und erhielt später den Titel eines Professors. 1884 trat er von seinem Amt zurück und starb 1887 in Breslau. Obgleich er nie woanders als im Breslauer Dom konzertierte, war er als Improvisator weit bekannt. Er schuf diverse Orgelwerke - Freie Werke, Praeludien, Choralbearbeitungen. Daneben entstanden aber auch Vokale Werke. Brosigs Orgelwerke, deren Bandbreite von kürzeren, dennoch sehr eleganten Prä- und Postludien über Choralbearbeitungen bis hin zu großformatigen Fantasien reicht, ist stets gekennzeichnet durch eine reiche Melodik bei chromatischer, aber niemals unlogischer Stimmführung, welche wohl durchdacht dargebote werden sollte. Verblüffend sind immer wieder Wendungen, welche auch deutlich später datiert werden könnten. Brosigs Werke reizen mit ihrem Farbenreichtum die früh- und hochromantische Orgel voll aus, klingen aber auf allen Orgeln mit sanften und mischfähigen, plastischen Stimmen sehr gut. Das Postludium (Lento) mit angeschlossener Fuge (Moderato) Op.61/8 besticht durch seinen Wechsel aus Blockhaftigkeit und fließender, teils heiterer Melancholie in der Fuge, um dann wieder mit mächtigen Akkorden abzuschließen. Das plastische, durchsichtige und dennoch machtvolle Plenum und die durchdifferenzierte Registerpalette mitteldeutscher Orgeln machen diese besonders geeignet für Brosigs Werke. So wurde für dieses Werk die große Wäldner-Orgel von 1851 im Dom zu Halle ausgewählt, ein Instrument mit hervorragenden Qualitäten im farblichen Bereich. Gespielt von Johannes Richter mit großem Dank an die Domgemeinde und Kantor Gerhard Noetzel!