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Rheinau ZH Ehem. Klosterkirche St. Maria Konfession: römisch-katholisch Es erklingen alle 6 Glocken: d‘ g‘ ais‘ c‘‘ cis‘‘ d‘’ Aufnahme vom Sonntag, 28.06.2020, 09h15, Zusammenläuten zum feierlichen Gottesdienst am 13. Sonntag im Jahreskreis. Der Südturm der Klosterkirche Rheinau trägt ein bedeutendes historisches Geläute. Die älteste Glocke, wohl aus dem 14. Jh., ist undatiert und trägt keinen Giessernamen. Zu Beginn des 16. Jh. lieferte der Giesser Niklaus Oberacker aus Konstanz vier Glocken. Die jüngste wurde 1830 ebenfalls in Konstanz von Carl Rosenlächer gegossen. Die zweitgrösste Glocke war lange gesprungen und wurde 1948 ersetzt. Als 2004 die Glocken der nahen paritätischen Bergkirche durch Feuer zerstört wurden, wurde dieser Ersatz in das dortige Geläute integriert und die ursprüngliche Glocke repariert und wieder in den Turm gebracht. Das Rheinauer Klostergeläute ist von einem bemerkenswerten Gesamtklang und stellt eine Rarität dar. Das Kloster Rheinau, an landschaftlich schönster Lage gelegen, wurde bereits 778 gestiftet. Im 9. Jh. Lebte der Inkluse Fintan im Kloster, der später als Heiliger verehrt wurde. Bei der Zürcher Reformation 1529 wurde das Kloster aufgehoben, konnte aber bereits kurze Zeit später wiederhergestellt werden. Die Klosteranlage wurde im Laufe der Zeit oft verändert. Der heutige Südturm der Kirche wurde 1572-1578 errichtet. Die prachtvolle neue Klosterkirche entstand 1704-1711 nach Plänen von Franz Beer von Blaichten (s. auch dessen Kirche in St. Urban: • St. Urban LU, Ehem. Klosterkirche, Vollgel... ). Zur gleichen Zeit wurden auch die Konventbauten erneuert. 1803 kam das Kloster zum Kanton Zürich, der es 1862 aufhob. 1973-1995 wurde die Kirche etappenweise umfassend restauriert, 2011-2014 erfolgte eine erneute Innenrestauration. Die ehemalige Klosteranlage steht idyllisch auf einer kleinen Rheininsel beim historischen Städtchen Rheinau. Die Kirche ist eine der schönsten Barockkirchen der Schweiz. Sie wird vom unverwechselbaren, reizvollen Turmpaar beherrscht. Während der Südturm aus dem 16. Jh. stammt, ist der Nordturm eine exakte Kopie aus der Zeit des Kirchenbaues. Der helle Innenraum ist als Wandpfeilerhalle mit umlaufenden Emporensystem gestaltet. Die reiche Ausstattung ist überwältigend. Die in weiss gehaltenen Stuckaturen schuf der Wessobrunner Franz Schmutzer, die Deckengemälde stammen von Francesco Antonio Giorgioli. Der Hochaltar besitzt einen gewaltigen, gekonnt und originell gestalteten Aufbau und besticht durch die teilweise lüsterne Fassung. Die reichen Seitenaltäre besitzen teils kostbare Reliquiare und prägen den Raumeindruck wesentlich mit. In dieser Kulisse geht die Rokokokanzel von 1756 fast unter. Erwähnenswert sind auch das reiche Chorgestühl, die verschiedenen Epitaphien, Gemälde, Holzarbeiten und nicht zuletzt die barocke Hauptorgel mit ihrem schönen Prospekt. Daten der Glocken: Nr. 1 gegossen 1500 Giesser: Niklaus Oberacker, Konstanz Gewicht: ca. 2’150 kg Schlagton: d’ Nr. 2 Apostel- oder Petrusglocke gegossen 1500 Giesser: Niklaus Oberacker, Konstanz Schlagton: g’ Nr. 3 gegossen im 14. Jh. Giesser: unbekannt Schlagton: ais’ Nr. 4 gegossen 1516 Giesser: Niklaus Oberacker, Konstanz Schlagton: c’’ Nr. 5 Maria gegossen 1830 Giesser: Carl Rosenlächer, Konstanz Schlagton: cis’’ Nr. 6 Osanna gegossen 1517 Giesser: Niklaus Oberacker, Konstanz Schlagton: d’’ Bilder, Text und Tonaufnahme: Robin Marti