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Wer den Kanal schon etwas länger verfolgt, der weiß, dass es mir nicht genügt einen Bahnübergang nur nach seinem äußeren Erscheinungsbild abzustempeln. Ich liebe es der Geschichte einer Anlage und besonders der Bauform auf den Grund zu gehen. Hierfür sind teilweise etliche Indizien notwendig, die ein Ergebnis erst eindeutig machen und das dann teilweise auch ganz schön von der ersten Vermutung abweicht. So beispielsweise beim heutigen Bahnübergang. Auf den ersten Blick scheint alles klar. Etwas ältere Lichtzeichen und Schranken. Muss ne EBÜT 80 sein. Wenn man genauer Hinschaut erhärtet das Rechteck Schalthaus aus den 80ern den Verdacht. Aber stimmt das wirklich? Mal sehen. Der Bahnübergang ist Lo. Da kämen, wenn man die Prototyp Bauformen und die Neuanlagen außeracht lässt nur die Lo 57 und die EBÜT 80 bzw. -vB in Betracht. Die beiden letzten Bauformen haben gemein, dass ihre Schranken, insofern es mehr wie zwei sind, mit 0,25 Sekunden Versatz immer paarweise anlaufen. Wie ist das denn hier? Huch die Schranken schließen zwar versetzt, aber die vier Fußgängerschranken schließen alle synchron und die beiden Halbschranken erst 2,5 Sekunden später. Noch dazu öffnen alle Schranken synchron. Das kann dann also wirklich keine EBÜT sein, egal ob die Regelbauform oder vereinfacht. Um ganz sicher zu gehen horche ich am Schalthaus. Totenstille (abgesehen von der Stromversorgung), kein gleichmäßiges Ticken vom Taktgeber, den die EBÜT 80 bzw. -vB besitzt. Doch ich warte die nächste Einschaltung ab. Das rattern der Relais bei der Einschaltung stimmt haargenau mit jenem über ein, welches mir schon von unzähligen "Standard" Lo 57 bekannt ist. Der auf den ersten Blick doch so eindeutige Bahnübergang entpuppt sich am Ende als eine völlig andere Bauform, die in ihrer Ausführung so noch dazu sehr selten ist. Nunn möchte ich aber doch noch kurz zusammenfassen, was es hier am Bahnübergang alles zu sehen gibt. Da wären zuerst einmal acht Pintsch Barmag Lichtzeichen, die bereits aus GFK gefertigt sind. Hinzu kommen sechs Schranken, zwei als Halb- die anderen als Fußgängerschranken, welche durch die geleichterten Antriebe von Scheidt & Bachmann bewegt werden. Eine Akustik gibt's nicht. Der Bahnübergang dürfte aus den frühen 80er Jahren stammen. Sein Zustand ist weitgehend noch sehr gut, nur an den Schranken ist die Farbe stellenweise schon abgeplatzt. Hoffentlich teilt der Bahnübergang nicht das gleiche Los, wie seine Lo 57 Kollegen an der wenige Kilometer entfernten Strecke nach Cadolzburg, welche bereits ersetzt worden sind. Dann würde wahrscheinlich auch hier bald eine neue Anlage Einzug erhalten, die keinen Funken des Charmes ihres Vorgängers haben dürfte! Viel Spaß beim Video!