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Stein auf Stein ist eine einmalige Silhouette gewachsen, die der Lutherstadt ihr unverwechselbares Gesicht verleiht. Mehrere Hundert Einzeldenkmale stehen für die Geschichtsträchtigkeit Wittenbergs mit seinen Ortsteilen. Umgeben vom grünen UNESCO-Naturerbe sind die steinernen Zeugnisse mehr als Relikte einer facettenreichen Vergangenheit. Erst die jüngsten Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum 2017 offenbarten, die Lutherstadt Wittenberg war, ist und bleibt kein Ort für „Betonfestspiele“. Historie kennt in Wittenberg keine Halbwertszeit, die luftdicht konserviert wird. Vor und hinter den Mauern unserer Denkmale des letzten halben Jahrtausends vollzieht sich seit nun mehr 30 Jahren eine Metamorphose. Eine Verwandlung, die Monumente mit Leben füllt. Als Orte der kritischen Auseinandersetzung, als authentischer Wissensspeicher, als beliebtes Fotomotiv und als inspirierendes Arbeits-, Lern- und Lebensdomizil stehen die Denkmale für den Einklang von Erinnerung, Erhalt und dem Schaffen von nachhaltigen Impulsen. So stellen wir uns als Lutherstadt gemeinschaftlich der Verantwortung für gestern, heute und morgen. Im Jahr 2020 feiern wir 30 Jahre Wiedervereinigung und 30 Jahre Stadterneuerung. In diesen Jahren hat unsere Stadt – vor allem unsere denkmalgeschützte Altstadt mit den zum Weltkulturerbe gehörenden Luthergedenkstätten – eine bemerkenswerte Entwicklung erfahren. 15 Jahre nachdem die Bürgerbewegung der Wendezeit auch in unserer Stadt gegen den katastrophalen Zustand unserer Altstadt demonstriert hatte, konnten wir 2005 feststellen: Unsere Altstadt ist gerettet. Die hohe Dichte an bedeutenden Baudenkmalen war unsere Chance, Ressourcen, Expertise und das Engagement vieler für diese Rettung zu mobilisieren. Darauf bauten wir auf und nutzten eine zweite Chance: Denkmale neu zu denken. Mit den Folgen des demografischen Wandels konfrontiert, erinnerten wir uns an die großartige Geschichte Wittenbergs als Universitätsstadt und gründeten ein Netzwerk der Kultur- und Bildungseinrichtungen, die in unserer Altstadt gemeinsam einen Campus für außeruniversitäre Bildungsangebote und Forschungsvorhaben profilierten. Dafür konnten viele Baudenkmale als neue Orte der Bildung und der Wissenschaft saniert und die Geschichte der sächsischen Residenzstadt (der Askanier und Ernestiner) ergraben und erforscht werden. Besondere Impulse für ein neues Denken der Denkmallandschaft erhielt unsere Stadt in Vorbereitung auf das 500. Reformationsjubiläums 2017. Das Land Sachsen-Anhalt, die Evangelische Kirche in Deutschland und die Lutherstadt Wittenberg verständigten sich über eine rechtliche und tatsächliche Neuordnung der Reformationsgedenkstätten. In der Folge entstanden neben der beispielhaften Sanierung der Welterbestätten Stadt- und Schlosskirche in denkmalgeschützten Ensembles neue und starke Adressen für Bildungsangebote der Kirche, für kulturelle Bildung und für die Bürgerschaft. Dafür erhielt die Lutherstadt Wittenberg 2018 eine Auszeichnung beim Deutschen Städtebaupreis. Ihre Architekten und ihre Bauherren wurden mit einer ganzen Reihe von Architekturpreisen bedacht, zuletzt mit dem Staatspreis für Architektur 2019 für den Umbau und die Sanierung des Wittenberger Schlosses. Deshalb, seien Sie am 12. September 2021 zur Eröffnung des Tages des offenen Denkmals in Lutherstadt Wittenberg dabei! Wir laden Sie herzlich ein.