У нас вы можете посмотреть бесплатно Judith - Tragödie von Friedrich Hebbel или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Judith - Tragödie von Friedrich Hebbel Kostüme: Christiane Becker In der Tragödie begegnen sich mit Judith und Holofernes eine Jüdin und ein Heide. Dieses Bild repräsentiert seit über 2000 Jahren zwei gegensätzliche Systeme, die sich anziehen, obwohl sie sich vernichten wollen. Der assyrische Feldhauptmann Holofernes gilt als unbesiegbar. Lediglich das Volk der Hebräer hat sich ihm nicht unterworfen. Nun droht ihm der Untergang. Um ihr Volk zu retten, geht Judith, die sich zu großen Taten berufen fühlt, ins Lager des Feindes. Sie will Holofernes betören, um dann den großen Gegner zu töten. Aber zum ersten Mal steht sie einem wirklichen Mann gegenüber. Nach einer Liebesnacht enthauptet sie ihn. Entsetzt erkennt sie, dass der Beweggrund nicht Liebe zu ihrem Volk, sondern Rache war, weil Holofernes in ihrem Herzen die Stelle ihres Gottes eingenommen hatte. Den Dank und Jubel ihres Volkes empfindet sie als Hohn. Falls sie von Holofernes ein Kind empfangen sollte, wünscht sie sich den Tod. Hebbels Tragödie nach dem apokryphen Buch der Bibel zieht seit 170 Jahren das Publikum in ihren Bann. Im bewussten Gegensatz zu Schillers "Jungfrau von Orleans" zeigt Hebbel eine Heldin voller Zwiespälte und Zweifel. Glaube und Atheismus, Gesetz und Anarchie, Zuversicht und Hoffnungslosigkeit, Gemeinschaft und Einsiedelei, Askese und Rausch sowie innere Unsicherheit und sich selbst vergötternde Maßlosigkeit stehen sich in diesem Schauspiel gegenüber. Regisseur Oliver Karbus, der erstmals am Stadttheater Fürth arbeitet, war jahrelang Schauspieler am Staatstheater Nürnberg. Seit 1997 inszeniert er u.a. in Nürnberg, Karlsruhe, Augsburg, Coburg, Heilbronn, Innsbruck und Landshut.