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Das Gefühl ist eine komplexe und ganzheitliche Antwort auf die Welt, auf den anderen und auf uns sebst. Sie sind unser Kontakt zum Leben und zur Lebendigkeit, über unsere Körpergrenzen hinaus. Durch sie und mit ihnen kommunizieren wir, lange bevor es Sprache gab. Das grundlegend gemeinsame Gefühlserleben verbindet uns Menschen, und verbindet uns auch mit unseren Mitgeschöpfen, den Tieren. Mit dem Auftreten der Tiere im Evolutionsverlauf und deren Fähigkeit zur Eigenbewegung und Mobilität hat die Innenwahrnehmung der Lebewesen eine zusätzliche Tiefe und Eigenschaft bekommen, die wir Gefühle nennen. Gefühle veranlassen ein mobiles Lebewesen, sich in Bewegung zu setzen: bei Angst weglaufen oder sich totstellen, bei Wut kämpfen und bei Interesse/Attraktion sich hinbewegen. Dabei gibt es eine enge Bindung zwischen dem Gefühl selbst (z. B. Angst) und dem Impuls daraus (weglaufen). Ohne diesen reflexartigen Zusammenhang hätten wir nicht überlebt. Mit dem Auftreten des Menschen verändert sich sein Fühlen auf vielerlei grundlegende Weisen: Der Mensch kann – und muss sogar als kleines Kind – die im Zusammenhang mit der Entdeckung seiner Sterblichkeit und Verletzlichkeit auftretenden Gefühle von existentieller Angst und Ohnmacht verdrängen, um weiterleben zu können, um den Preis seiner Entfremdetheit. Der Mensch kann sich eine Welt vorstellen die es nicht gibt, und sich auch an vergangene Ereignisse erinnern. Dadurch konstruiert er "Zeit", mit der Möglichkeit aus Vergangenem zu lernen und seine Zukunft zu gestalten. Damit verbunden kann eine Entfremdung von sich selbst noch verstärkt werden, und statt einer Entwicklung der Umwelt und Mit-Welt auch deren Zerstörung einhergehen. Der Mensch kann sich ein eigenes Selbstbild erschaffen, ein Ich-Konstrukt, welches ihm hilft, sich in einer als unsicher erlebten Welt zu orientieren, mit eigenen Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen, doch dieses "falsche Selbst" kann ihn auch weiter von sich selbst entfernen. Und schiesslich kann der Mensch, Kraft seiner Fähigkeit des inneren Anhaltens, die evolutionär so wichtige instinktive Verbindung von Gefühl und Impuls trennen. Er kann sich ganz für das Fühlen öffnen, um so wieder in den Kontakt mit sich selbst und dem Leben zu kommen, die dabei auftretenden Impulse nicht berühren und auch nicht verdrängen, und auf die Schaffung von Vorstellungswelten verzichten. Diese Kombination macht das Eigentliche von Meditation aus und unterstützt den Menschen darin, Erleuchtung zu finden. Bei den Tieren finden wir Gefühle wie Angst, Freude, Traurigkeit, Verzweiflung, Wut und Scham, gewissermassen in Reinform, beim Menschen treten sie fast immer im Zusammenhang mit erkennenden, beschreibenden und fantasierenden Gedanken auf. Man unterscheidet Gefühle und Stimmungen aufgrund der Tagesereignisse (z. B. Freude über eine gelungene Arbeit) kontinuierliche Gefühle (z. B. Gefühle gegenüber anderen Menschen, Gefühle gegenüber wiederkehrenden Tätigkeiten) grundlegende Gefühle gegenüber der Welt (z. B. wie fühle ich mich in der Welt?) und Gefühle sich selbst gegenüber (z. B. ärgerlich oder liebevoll oder neutral) existentielle Gefühle (z. B. Existentielle Sehnsucht, existentielle Verzweiflung, existentielle Ängste, existentielle Ohnmacht) Es hat sich der Ausdruck "emotionale Intelligenz" etabliert, in Abgrenzung zur kognitiven Intelligenz, und anhand der folgenden Fragen können wir uns selbst emotional besser kennenlernen: 1. Inwieweit bist du im kontinuierlichen Kontakt mit deinen Emotionen (den eigentlichen, nicht den durch Vorstellungen „gemachten“)? 2. Inwieweit bist du in der Lage, Gefühl und Impuls innerlich auseinanderzuhalten, ohne das Gefühl zu unterdrücken und ohne die Impulse automatisch auszuagieren? 3. Inwieweit bist du kognitiv in der Lage, Gefühle bei dir und anderen zu erkennen, zu benennen und zu unterscheiden? 4. Wo sind deine Gefühls-Abwehrmechanismen noch aktiv? 5. Inwieweit kannst du wirkliche Gefühle von gemachten Gefühlen bei dir unterscheiden, und inwieweit bist in der Lage zu fühlen, ohne etwas innerlich zu tun, d. h. inwieweit kannst du auf Vorstellungen und Gedanken verzichten? ___________ Aufbauend auf der Podcastserie "Menschsein" veröffentlichen wir unter der Überschrift "Menschsein KOMPAKT" eine Serie kurzer Videos zum gleichen Thema: Was macht unser Menschsein aus? Auf der Basis eines vorgegebenen Inhalts (100% menschengemacht) und einem "Prompt" (100% menschengemacht) erstellt die KI kurze Videos (Rechtschreibbfehler inklusive), und unterstützt uns dabei, das Anliegen unseres Podcasts weiter zu verbreiten. Die Herausgeber: Michael Habecker Gerald Müller Michael Weinreich Podcastserie Menschsein: https://open.spotify.com/show/75dCFHT…