У нас вы можете посмотреть бесплатно 8-LPB Furen - Trift или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Die Eiszeit. Sie prägte über mehrere Jahrzehntausende die Landschaft und formte als Teil nebst der Plattentektonik die Bergwelt. Reste dieser Eiszeit finden sich unter heute schwitzenden Eisansammlungen: Die Gletscher. Mit dem Aufschwung der Industrialisierung anfangs des 20'ten Jahrhunderts ergab sich bald auch die Möglichkeit, aus Strömenden Wasser Strom zu erzeugen. Der Grimsel-Stausee ist von beginn weg ein Prestiegewerk schlechthin. Viel Arbeiterkraft erbrachten in kräftezehrenden Werk ab 1925 eines der Meisterstücke des Wasserkraftwerkbaus in der Schweiz, welche einen wesentlichen Anteil dazu brachte, später die Glühbirne im Dorf und Stadt zum wichtigsten Hilfsmittel zu machen. Mit den Jahren entstanden aufgrund des Strombedarfes immer mehr konkretere Pläne um auch die Schöpfung der Wasserkraft auf andere gebiete auszudehnen. Das Triftwasser, stammend aus dem Triftgletscher und damit den Triftsee, wurde als weitere Anzapfpunkt für die Stromerzeugung festgelegt. Das dort gesammelte Wasser vom Triftsee respektive dem Kraftwerk Fuhren sollte dann zum Kraftwerk Hopflauenen oder bei Bedarf nach Rotlaui weitergeleitet werden. Um Mensch, Material und Maschine zum Stausee zu bringen, erhielt die Maschinenfabrik Habegger aus Thun den Auftrag für eine Werkbahn von Nessental bis zur Unteren Trift. Die Bahn wurde im Jahre 1952 dem Dienst übergeben. Die Pendelbahn war ursprünglich ausschliesslich für den Werkverkehr vorgesehen. Immer wieder wurde sie im grösseren Rahmen umgerüstet. Mit der Öffnung vieler Seilbahnen in der Grimselregion in den frühen 2000'er-Jahren wurde auch diese Bahn dem Publikumsverkehr zugänglich gemacht. Dabei wurde die Bahn vor der Vergabe der kantonalen Konzession 2005 ein weiteres Mal umfassend instand gestellt. Mit einer schiefen Länge von 2332 Metern, einer Höhendifferenz von 335 Meter und einer Fahrgeschwindigkeit von 5 m/s im Endausbau, vormachte sie mit ihren Kabinen für je 8 Personen in der Stunde 40 Personen zu transportieren. Die eher flachere Höhendifferenz täuscht, denn die Bahn führt nach Stütze 3 teils fast 200 Meter über die Schlucht welche das Triftwasser eingeschnitten hat, samt deren umgebenden Felsriegeln. Aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse in der Underi Trift konnte die Bergstation nicht im flachen Gelände enden. Stattdessen wurde sie samt dem Barackenbau untenan an den Fuss des Doggelstein gezimmert, was der Infrastruktur die zusätzliche kühne Note verleiht. Aufgrund der Vermarktung des Triftsee, -gletscher und -brücke sowie der Bahn erfreute sich diese die Aufstiegshilfe so grosser Beliebtheit, dass schon früh ein Platzkartensystem eingeführt werden musste. Heute kann man entsprechend mit Leichtigkeit die Reservation online tätigen, das sah zur Anfangszeit sicher anders aus. Man muss die Platzkarte 15 Minuten vorher mit der Reservation einlösen, ansonsten wandert sie in den Pool. Aufgrund der zum teil noch aus der Ursprungszeit erhaltenen Bausubstanz wurde Steurer mit der Neubau der Triftbahn beauftragt. Einzig die Stationen sollten, wenn auch etwas aufgehübscht, erhalten bleiben. Der 29.09.2024 war der letzte Betriebstag der alten Triftbahn von Habegger, von welchen auch diese Videoaufnahmen stammen. Am 6. Juni konnte die neue Bahn den Publikumsbetrieb übergeben werden. Interessanterweise ereignete sich bereits im ersten Betriebsmonat der neuen Bahn ein Zugseilüberschlag.