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Geschichte 1: Der Mann im Auto Er ging nach der Arbeit nicht gleich nach Hause. Nicht, weil er beschäftigt war, sondern weil er noch nicht bereit war, die Tür zu öffnen. Er saß in seinem Auto, das vor dem Haus parkte, der Motor war aus, und er lauschte dem verklingenden Geräusch des Metalls. Seine Frau war im Auto, aber sie hatten schon lange kein Wort mehr miteinander gewechselt. Er sagte: „Wir reden nicht mehr miteinander. Es ist einfach so … wir berühren uns nicht mehr.“ Jeden Abend nahm er sich fünf Minuten im Auto. Fünf Minuten zum Ausruhen, um sich nicht überfordert zu fühlen, nicht als Versager, sondern einfach als jemand, der müde war. Manchmal dehnten sich diese Minuten auf eine halbe Stunde aus. Er fragte: „Stimmt es, dass eine Trennung schon begonnen hat, wenn Menschen zu lange schweigen?“ Geschichte 2: Die Frau, die ihre alten Schuhe aufbewahrt Sie lebte allein, nachdem ihre Mutter gestorben war. In ihrem Schuhschrank stand noch ein Paar der alten, abgetragenen Schuhe ihrer Mutter, die niemandem mehr passten. Alle rieten ihr, sie wegzuwerfen. Aber sie konnte es nicht. Denn die Schuhe wegzunehmen bedeutete, sich einzugestehen: Mama würde nicht zurückkommen. Jedes Mal, wenn sie den Boden wischte, zog sie die Schuhe an, wischte die Sohlen ab und stellte sie wieder an ihren Platz. Nicht aus Hoffnung, sondern aus einer tiefen Liebe, die keine Grenzen kannte, wenn der andere nicht mehr da war. Sie sagte: „Ich weine nicht oft. Aber jedes Mal, wenn ich die Schuhe sehe, fühle ich mich wieder so klein.“ Geschichte 3: Der Junge, der keinen Zorn kannte Er war zwei Jahre alt. Wenn man verletzt ist, wird man nicht wütend. Wenn es um Geld geht, lächelt man. Wenn man verlassen wird, sagt man: „Schon gut.“ Er wuchs in einer Familie auf, in der Streit Gefahr bedeutete. Also lernte er, seine Gefühle zu unterdrücken. Wut, Traurigkeit und Enttäuschung hinunterzuschlucken. Nun weiß er nicht mehr, wie er sagen soll: „Mir geht es nicht gut.“ Er fragt: „Bin ich kaputt?“ Nein. Er durfte es nicht voll ausleben. Frage 4: Der Raum ohne Wände Sie stürmte aus dem Schlafzimmer. Nicht aus Glauben, sondern weil sie sich selbst nicht mehr sehen wollte. Jeden Morgen sah sie im Spiegel eine Fremde: müde, erschöpft, bemüht, den Anschein von Normalität zu wahren. Sie sagte: „Ich weiß, dass ich noch da bin. Ich will nur nicht jeden Tag daran erinnert werden.“ Nachts war der Raum dunkler, stiller. Kein Blick erwiderte sich. Ja, es war nichts falsch. Nicht, um ihre Fähigkeiten zu hinterfragen. Nur um zu wissen, dass sie sich, wenn möglich, immer noch selbst betrachten konnte.