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Oskar Lindberg war ein schwedischer Komponist, Organist und Hochschullehrer. Er wurde 1887 in Gagnef geboren und war bereits mit nur 14 Jahren als Organist in seiner Heimatstadt angestellt. 1903 begann er ein Studium in den Fächern und Orgel und Lehramt Musik in Stockholm, welches er 1906 bzw. 1908 abschloss. Parallel studierte er auch Komposition, u.a. bei Hans Henrik Ellberg. Kur nach dem Abschluss seines Orgelstudiums 1906 wurde er Organist an der Dreifaltigkeitskirche Stockholm - dieses Amt hatte er bis 1914 inne. In diesem Jahr wechselte er an die Engelbrektskyrkan selbiger Stadt, wo er bis zu seinem Tod 1955 als Organist angestellt war. Seit 1910 war er als Musiklehrer, ab 1919 dann auch als Dozent für Harmonielehre angestellt, 1936 wurde er zum Professor ernannt und wirkte auch als Dirigent und Mitglied des schwedischen Gesangbuchkomitees - er komponierte u.a. auch 14 Choräle für das neue Gesangbuch. Sein Opus - vornehmlich in romantischer, ins Impressionistische gleitender Tonsprache gehalten - umfasst mehrere hundert Werke, darunter eine Oper, mehrere Sinfonien und Ouvertüren, eine Tondichtung, Suiten, eine Kantate, ein Requiem und eben auch mehrere Orgelwerke, unter denen die Sonate g-Moll besonders hervorsticht. Sie ist viersätzig und durch monumentale Ecksätze geprägt. Der marschartige erste Satz wird durch ein blockhaftes, markantes Thema geprägt, zwischen dessen Auftreten lyrische, eher stille und harmonisch fließende Abschnitte liegen. Der zweite Satz ist ein an die Adagios der Spätromantik gemahnendes, vor allem harmonisch interessantes und facettenreiches Stück, während der dritte Satz als Sarabande mit einen teilweise organalen Satztechniken schon auf den beginnenden Wandel der Musik im 20. Jahrhundert hinweist. Das feurige und emotional-bewegte Finale gewinnt vor allem durch die beiden lyrischen, eingängigen Themen (das Zweite erinnert deutlich an Choräle) an Gewicht und beschließt die Sonate interessanterweise in C-Dur. 0:00 Intro 0:05 I. Marcia elegiaca 5:59 II. Adagio 10:59 III. Alla Sarabanda 14:12 IV. Finale (Allegro con brio) Gespielt von Johannes Richter auf der Dold-Orgel in der Dorfkirche Büsingen am Hochrhein. Informationen zur Orgel hier: https://orgel-verzeichnis.de/buesinge... Alle Verwendung von Bildern, Videos, Texten und Daten - auch auszugsweise - bedarf meiner Genehmigung! Video, Audio, Bild und Schnitt: JRorgel, 2023 Ein herzlicher Dank gilt der Gemeinde für die Erlaubnis der Aufnahme an "Lady Dold".