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Das fehntjer Freibad Erinnerungen „Alles neu macht der Mai“, dieses Motto galt jahrzehntelang auch für das Freibad am Langholter Meer. In jedem Jahr wurde die neue Badesaison im „Wonnemonat“ eröffnet, bis 1975 in Abhängigkeit von der Witterung, mal zu Pfingsten, mal früher, mal später. Seit in jenem Jahr die Warmwasserbereitung in Betrieb genommen worden war, konnte das Bad bereits am 1. Mai geöffnet werden, zur Freude Einheimischer ebenso wie zum Vergnügen der Urlaubsgäste. Damals hatte es in der Zeitung noch geheißen, diese Investition habe geschultert werden können, weil die den Schwimmbad-Verband tragenden Gemeinden Rhauderfehn und Ostrhauderfehn „an einem Strang ziehen“ würden. Sie zogen sie 37 Jahre später vielleicht immer noch am gleichen Strang aber nicht mehr in dieselbe Richtung. Der im Jahr 2013 gefasste Beschluss, das Freibad zu schließen, wurde nicht nur von vielen Bürgern der beiden Gemeinden bedauert, sondern er bedeutete auch die Aufgabe einer historischen Errungenschaft und Verlust von heimatlicher Identität. Die als Begründung vor allem vom Rat der Gemeinde Rhauderfehn genannten hohen Sanierungskosten trägt kaum, wie ein Blick in die Geschichte des Freibades zeigt, aus der hervorgeht, dass die finanzielle Situation der Kommunen zur Zeit des Baus des Freibades mindestens ebenso angespannt war wie im Jahr 2013. Aus einem am 24. Februar 1955 im General-Anzeiger (GA) erschienen Artikel geht hervor, dass bereits für das Vorjahr die Aushebung des Beckens für das Freibad vorgesehen war, dass anscheinend im (nicht neben) dem Langholter Meer gebaut werden sollte. Die Witterung hatte diese Arbeit verhindert. Im selben Jahr hatte die Gemeinde Westrhauderfehn, die sich des Themas als Erste angenommen hatte, eine Wasserprobe aus dem Meer entnehmen und untersuchen lassen, um Gewissheit darüber zu bekommen, dass die Wasserqualität gesundheitsunbedenklich sei. Am 29. Dezember 1955 war ein Artikel mit „Das Ei des Kolumbus im Langholter Meer – Die ideale Stelle für eine Badeanstalt ist gefunden / Zukunftsvisionen“ überschrieben. Aus diesem Artikel geht hervor, dass bei der kurz zuvor stattgefundenen Ortsbesichtigung auch das Gelände nördlich der Straße als Alternative ins Auge gefasst wurde. Im Jahr 1956 schien der Bau des Schwimmbades in Gefahr zu geraten. In einer Ratssitzung wurde bekannt, dass die Gemeinde Westrhauderfehn in eine schwierige finanzielle Lage geraten sei, weil der Bau der Mittelschule (im heutigen Schulzentrum) wesentlich teurer als geplant geworden sei. Es vergingen weitere zwei Jahre, bis am 12. April 1958 war zu lesen, dass die Arbeiten für 83.537 D-Mark an das Unternehmen Schumacher in Leer vergeben worden waren. Das Unternehmen Müsing in Ihrhove erhielt den Auftrag für den Bau der Straße vom Leda-Jümme-Weg zum künftigen Schwimmbad und sollte dafür 11.000 D-Mark bekommen. Am 28. Mai 1959 wurde für den kommenden Sonnabend, 30. Mai, um 14.00 Uhr die Eröffnung des Freibades angekündigt. Als am Montag, 1. Juni 1959 „Ein Tag der Freude für vier Gemeinden“ zu lesen war, hatte das Freibad am Langholter Meer zwei Tage zuvor seine Tore geöffnet. Etwa 1.000 Bürger aus West- und Ostrhauderfehn, Langholt und Rhaudermoor waren bei der offiziellen Eröffnung zu Gast gewesen und hatten die ersten Schwimmer in dem 14 Grad kalten Wasser beobachtet. Im Text heißt es. Es kostete unendlich Mühen, ungezählte Besprechungen und Verhandlungen, ehe im vergangenen Jahre der erste Spatenstich getan werden konnte.“ Viel habe es am ersten Tag zu sehen gegeben, allerdings habe das Wasser noch nicht so „einladend“ ausgesehen wie erwartet, weil die Umwälzpumpe erst mit Verspätung in Betrieb genommen werden konnte. ...