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In einem riesigen Talkessel der Anden leben in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá mehr als 10 Millionen Menschen. Auf der Suche nach Arbeit oder einer Ausbildung kommen sie hier aus allen Teilen des Landes zusammen. Hinzu kommen in den letzten Jahren verstärkt Flüchtlinge aus dem krisengeschüttelten Nachbarland Venezuela. Auch deshalb ist Bogotá eine der am schnellsten wachsenden Metropolregionen der Erde. Die urbanen Lebensadern wie Straßen und Wege schaffen es leider nicht bei diesem Tempo mitzuhalten. Es gibt weder Metros noch Straßenbahnen. Der öffentliche Verkehr basiert ausschließlich auf Bussen – vor allem den „Transmilenio“ genannten Großraumbussen, die auf speziellen Spuren fahren. Der Mangel an Straßen und an effizienten öffentlichen Verkehrsmitteln führte dazu, dass Bogotá weltweit die Nummer 3 der Städte mit den meisten Staus ist – ausgenommen die Sonntage! Andrés Felipe Vergara: Die Ciclovía ist vielleicht das erfolgreichste soziale Experiment, das eine Stadt haben kann. Es ist ein Moment der Demokratie, an dem sich die Menschen ihre Stadt wieder zurück erobern. Jeden Sonntag und an vielen Feiertagen sperren freiwillige Helfer gemeinsam mit Wehrpflichtigen von 7 Uhr am Morgen bis 14 Uhr am Nachmittag rund 120 Kilometer des innerstädtischen Straßennetzes für den motorisierten Verkehr. Inklusive der meisten Hauptstraßen! Dann gehört die Stadt wieder ihren Einwohnern – allen, die mit dem Fahrrad fahren, spazieren gehen oder joggen. Nelson Roberto: Es gibt sehr viele Menschen in Kolumbien, die gerne Fahrrad fahren und die es lieben dafür die autofreien Straßen von Bogotá zu nutzen. Mit der Familie oder mit Freunden genießen sie die frische Luft in der Stadt. Andrés Felipe Vergara: Die Ciclovía entstand bereits Mitte der 70er Jahre aus einem Bürgervorschlag heraus. Sie war eine der ersten Stufen hin zu einer neuen Bürgerkultur im öffentlichen Raum – sich gut und richtig verhalten, ohne dass eine staatliche Autorität wie beispielsweise die Polizei das Treiben überwachen muss. Bis heute wurde die Ciclovía um viele neue Routen erweitert. Nahezu alle Stadtteile sind heute integriert, was die Zusammengehörigkeit zwischen den Bezirken und damit aller Bogotanos stärkt. Ungefähr 1,5 bis 2 Millionen Menschen nutzen jeden Sonntag die Ciclovia. Es sind aber nicht immer die gleichen Teilnehmer und so sind am Ende noch sehr viel mehr Menschen involviert. Andrés Felipe Vergara: So oder so – es ist eine tolle Möglichkeit Kolumbien mit dem Fahrrad zu entdecken. Von der Ciclovía inspiriert gibt es heute in Bogotá sehr viele neue Mobilitätsprojekte rund um das Fahrrad. Die Grundidee wurde mittlerweile schon von mehr als 40 Städten in aller Welt übernommen. Die Ciclovía ist längst Teil von Bogotás Identität und ihre Einwohner sind stolz auf dieses innovative Event mit seiner langen Tradition. b2medien | markting concepts & contents by Carmela Daza und Maik Gleitsmann https://www.b2-medien.de Kamera: Maik Gleitsmann Carmela Daza Nelson Roberto (GoPro) Schnitt: Santiago Barrios Maik Gleitsmann Text: Maik Gleitsmann Carmela Daza Patrick Kiefer O-Tone: Andrés Felipe Vergara Nelson Roberto Deutsche Sprecher: Patrick Kiefer Maik Gleitsmann