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Anfang August 1978 beginnt ein ARD-Filmteam um den Journalisten und Regisseur Ralph Giordano mit den Dreharbeiten für eine aufwendige Dokumentation über die innerdeutsche Grenze. Dieser erste Teil führt in den Harz, an den Goetheweg zwischen Torfhaus und Brocken. Von niedersächsischem Gebiet aus werden die Sperranlagen der DDR gefilmt, die sich wie eine tiefe Narbe durch die Landschaft ziehen. Die Aufnahmen zeigen eindringlich, wie aus einer einst historischen Landesgrenze eine hochgerüstete Trennlinie zwischen Ost und West geworden ist. Zu sehen sind drei Generationen von Grenzzäunen: der provisorische Zaun von 1952, ein stabilerer Bau aus den frühen 1960er Jahren sowie der moderne Metallgitterzaun, der mit der gefürchteten Selbstschussanlage SM-70 ausgestattet ist. Dahinter folgen weitere Sperrelemente wie ein tief gezogener Graben zur Verhinderung von Fahrzeugdurchbrüchen, der regelmäßig geharkte Spurensicherungsstreifen, ein betonierter Kolonnenweg für Kontrollfahrzeuge, Beobachtungstürme und eine bis zu fünf Kilometer tiefe Sperrzone. Besonderes Augenmerk gilt den Hundelaufanlagen, die als besonders abschreckendes Element galten. Unterhalb der ehemaligen Skischanze auf dem Wurmberg hält die Kamera zufällig die Fütterung von Grenzhunden fest – eine seltene Szene, die das System in all seiner Härte verdeutlicht. Die Hunde sind an Seilen befestigt, die parallel zum Zaun verlaufen. Auf jeweils rund 80 Metern patrouillieren sie in ihrem zugewiesenen Abschnitt, um potenzielle Flüchtlinge zu verbellen und im Ernstfall anzugreifen. Die Dreharbeiten zeigen auch den routinierten Alltag beider Seiten: Drüben die DDR-Grenztruppen, deren Soldaten sich nicht zu erkennen geben dürfen. Hüben der Bundesgrenzschutz, unterstützt vom Zollgrenzdienst. Letzterer hat seine ursprüngliche Aufgabe – die Überwachung des Interzonenhandels – längst eingebüßt. Die Beamten geben stattdessen Touristen bereitwillig Antworten auf ihre zahlreichen Fragen. Denn aus dem Osten kommen ja schon seit Jahrzehnten keine Schmuggler mehr durch... Bereits diese ersten fünf Minuten der Dokumentation vermitteln ein beklemmendes Bild der innerdeutschen Grenze im Harz. Sie zeigen, wie landschaftliche Schönheit auf die militärische Perfektion der DDR trifft. Und wie die Menschen im Harz durch Zäune, Stacheldraht und Todesstreifen getrennt werden... 🎥 Quelle: ARD 📼 VHS-Mitschnitt, digitalisiert, restauriert und zur Bewahrung zeitgeschichtlicher Dokumente online gestellt. #DDR #Grenze #Grenzhunde #Grenzanlagen #Zeitgeschichte #Harz #Brocken #Hohegeiß #DDRGeschichte #VHS #ARD #Mauer #Geschichte #Grenzöffnung #DDR1978 #Selbstschussanlage #SM70