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Augsburg D-BY Ehem. Stiftskirche St. Moritz Konfession: römisch-katholisch Es erklingen alle 7 Glocken. f’ g’ as’ c’’ es’’ ges’’ as’’ Aufnahme vom Sonntag, 30.07.2023, 17h55, Zusammenläuten zum Abendgottesdienst am 17. Sonntag im Jahreskreis. Die Augsburger Moritzkirche besitzt zwar kein tontiefes, aber ein vielstimmiges und äusserst vielfarbiges Geläute. Es gehört mit einem Glockensatz aus vier mittelalterlichen Glocken zu den bedeutendsten Geläuten des Bistums Augsburg. Ergänzt wird es durch drei sehr neue Glocken. Durch die ungewöhnliche, aber trotzdem harmonisch wirkende Tonfolge und die sehr klangvollen Glocken bietet es ein beeindruckendes Klangerlebnis, das seinesgleichen sucht. Weiterführende Informationen zum Geläute inkl. die gute Läutordnung sind hier zu finden: https://www.moritzkirche.de/sub/die-g... Das Kollegiatstift St. Moritz in Augsburg wurde 1019 durch Bischof Bruno, auch Brun genannt, gegründet. Die Stiftskirche war von Anfang an auch Pfarrkirche. Nachdem die Gründungskirche 1299 teilweise eingestürzt war, wurde das Gotteshaus bis 1314 neu erstellt. Die Grundmauern dieses Baus sind bis heute erhalten. Um 1440 wurde das Langhaus erhöht und 1443 der Chor umgestaltet. 1533-1534 erhielt der Glockenturm seine heutige Gestalt. Weitere Umgestaltungen des Baus erfolgten in den Reformationswirren kurze Zeit später. 1714-1715 wurde die Kirche barockisiert und erhielt eine reiche Ausstattung. Das Kollegiatstift wurde 1803 im Zuge der Bayerischen Säkularisation aufgehoben, die Kirche dient seither nur noch als Pfarrkirche. In der Augsburger Bombennacht vom 24. auf dem 25. Februar 1944 wurde die Kirche leider schwer beschädigt. Der Wiederaufbau erfolgte von 1946-1950 in, vor allem im Innern, stark vereinfachter Form. Im Zuge einer umfassenden Renovation 2010-2013 wurde der bis dahin recht freudlose Kirchenraum in gelungener Weise durch Stararchitekt John Pawson aus London umgestaltet. Mitten in der belebten Augsburger Altstadt, etwa auf halber Höhe zwischen dem Dom und der Basilika St. Ulrich und Afra, steht die Moritzkirche. Sie hat einen unverkennbaren schlanken Turm mit oktogonalem Abschluss und einer Kuppel, die noch aus dem Oktogon herauszuwachsen scheint. Die Kirche ist eine Basilika, deren gotische Proportionen trotz vieler Veränderungen noch erkennbar sind. Eine Überraschung bietet der jüngst neugestaltete Innenraum. Er ist in strahlend weisser Farbe gehalten, nur das dunkle Mobiliar und einige Ausstattungsstücke heben sich davon ab. Besonders sind auch die Chorfenster, die aus lichtdurchlässigem Onyx-Marmor bestehen. Grösste Kostbarkeit der Moritzkirche ist die Statue des Christus Salvator von Georg Petel, 1633, die eine unglaubliche Dynamik zeigt und sehr lebensecht wirkt. Sie steht in der Apsis und scheint dank geschickter optischer Tricks aus der Unendlichkeit auf die Kirchenbesucher zuzugehen. Weiter gibt es beachtliche Apostelfiguren aus dem 17. Jh., eine Christophorusfigur, die ebenfalls von Petel stammt, eine Madonnenstatuette aus dem 14. Jh., weitere Plastiken und Grabplatten zu sehen. Die liturgische Ausstattung ist modern und stammt von 2013. Es gibt zudem zwei Orgeln. Die Hauptorgel stammt von 1973 und wurde von Rieger Orgelbau aus Schwarzach, Österreich, geschaffen und die optisch verborgene Chororgel ist ein Werk der Firma Kuhn aus dem Schweizerischen Männedorf, 2013. Mein grosser Dank gilt User Piccolofloete, der mir recht spontan an jenem Sonntag ein Sonderplenum zum Abendgottesdienst angeboten hat. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich diesen Glockenschatz, der sonst nur an Hochfesten in ganzer Pracht erklingt, so an einem gewöhnlichen Sonntag aufnehmen durfte. Vielen herzlichen Dank! Daten der Glocken: Nr. 1 Mauritius gegossen 1360 Giesser: Hermann Kessler II., Nürnberg Gewicht: 1’690 kg Schlagton: f’ Nr. 2 Maria gegossen 1299 Giesser: Magister Cunrad Gewicht: 1’080 kg Schlagton: g’ Nr. 3 Hosanna gegossen 1514 Giesser: Laux Zotman, Augsburg Gewicht: 720 kg Schlagton: as’ Nr. 4 Brun gegossen 2003 Giesser: Rudolf Perner, Passau Gewicht: 316 kg Schlagton: c’’ Nr. 5 Jakobus d. Ä. gegossen 2003 Giesser: Rudolf Perner, Passau Gewicht: 193 kg Schlagton: es’’ Nr. 6 Totenglocke gegossen 1515 Giesser: Laux Zotman, Augsburg Gewicht: 170 kg Schlagton: ges’’ Nr. 7 Lebens- und Auferstehungsglocke gegossen 2019 Giesser: Grassmayr, Innsbruck Gewicht: 86 kg Schlagton: as’’ Bilder, Tonaufnahme und Text: Robin Marti