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Es erklingt das Geläut der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts wurde die bisherige mittelalterliche Dorfkirche in Berlin-Dahlem zu klein für die stetig wachsende Bevölkerung. Deshalb begann man in diesem Zeitraum mit den Planungen für ein neues Gotteshaus. Es fand ein Architektenwettbewerb statt, den Heinrich Straumer mit seinem Entwurf im Jahre 1914 gewann. Der erste Weltkrieg verhinderte jedoch die Umsetzung des Bauvorhabens. Erst in den späten 1920er-Jahren konnten diese Pläne wieder aufgegriffen werden. In einem erneuten Wettbewerb ging 1929 der Entwurf von Jürgen Bachmann als Siegerentwurf hervor. Die Grundsteinlegung erfolgte am 18.Oktober 1930. Rund zwei Jahre später, am 20.Dezember 1932, konnte die neue Kirche eingeweiht werden. Im zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche schwere Schäden, welche sie von 1945 bis 1947 unbenutzbar machten. Die Wiederaufbauarbeiten zogen sich bis zum Beginn der 1950er-Jahre hin. Im Inneren ist die Kirche äußerst schlicht gehalten. Ein besonderer Blickfang ist die 1970 von der Firma Emil Hammer Orgelbau aus Arnum gefertigte Orgel, die 45 Register auf zwei Manualen und Pedal besitzt. Sie ersetzt ein Instrument von Wilhelm Sauer aus Frankfurt an der Oder, welches 1931 gebaut und während des zweiten Weltkriegs beschädigt und schließlich unspielbar wurde. Das erste Geläut der Jesus-Christus-Kirche goss die Glockengießerei Franz Schilling & Söhne in Apolda im Jahre 1931. Es handelte sich hierbei um vier Glocken, die im Wachet-auf-Motiv auf h° erklangen. Sie alle wurden schließlich zu Kriegszwecken abmontiert und eingeschmolzen. Als Ersatz diente ab 1948 eine barocke Leihglocke aus Reinswalde, dem heuten Złotnik in Polen. Diese stürzte am 20.August 1953 während des morgendlichen Betläutens aus dem Glockenstuhl aus rund 25 Metern Höhe herab, durchschlug mehrere Zwischendecken und blieb unbeschädigt am Boden liegen. Der Vorfall veranlasste die Kirchengemeinde dazu, sich schließlich ein neues, ebenfalls wieder vierstimmiges Geläut anzuschaffen. Das Eisenwerk Franz Weeren in Berlin-Neukölln erhielt hierfür den Auftrag. Zuerst wurden nur die drei größeren Glocken gegossen, die im Januar 1954 geweiht worden sind. Im Laufe des Jahres kam noch die vierte Glocke hinzu. Erstaunlich ist die ausgesprochen warme und angenehm grundtönige Klangsprache des Geläutes. Vor allem die große Glocke ist ein überdurchschnittlich schönes Exemplar. Ebenfalls lobenswert ist, dass, obwohl Weeren kein ausgebildeter Glockengießer war, die Tonfolge klar und deutlich zu erkennen ist und nur die zweitgrößte Glocke in der Stimmungslinie merklich abweicht. Außerdem handelt es sich hierbei um das größte noch existierende Geläut des Eisenwerks Franz Weeren. In eben dieser Konstellation darf das Geläut, welches sich übrigens in einem hervorragenden Zustand befindet, als denkmalwert bezeichnet werden! Erste Glocke, Schlagton as'+5, Gewicht ca. 1.425 kg, Durchmesser 1362 mm, gegossen im Jahre 1954 vom Eisenwerk Franz Weeren in Berlin-Neukölln. Zweite Glocke, Schlagton c''-2, Gewicht ca. 705 kg, Durchmesser 1072 mm, gegossen im Jahre 1954 vom Eisenwerk Franz Weeren in Berlin-Neukölln. Dritte Glocke, Schlagton es''+3, Gewicht ca. 415 kg, Durchmesser 901 mm, gegossen im Jahre 1954 vom Eisenwerk Franz Weeren in Berlin-Neukölln. Vierte Glocke, Schlagton f''+8, Gewicht ca. 290 kg, Durchmesser 792 mm, gegossen im Jahre 1954 vom Eisenwerk Franz Weeren in Berlin-Neukölln. Herzlichen Dank an den Pfarrer sowie an Herrn Schuricht für die Aufnahmeermöglichung und das Sonderläuten! #Glocken #Kirchenglocken #Geläut