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Eine erste Kirchengemeinde in Steinhagen wird 1334 als Abpfarrung der Peterskirche in Dornberg gegründet. Die damalige Kapelle dürfte bereits das Patrozinium Mariens gehabt haben, dieses geht mit dem Neubau der Kirche im 14. Jhd. auf diese über, ist seit dem vermutlich aber nur noch an "zweiter" Stelle, nach dem des Hl. Laurentius. An diesen Umstand erinnert die Inschrift der heute kleinsten Glocke. Diese Kirche ist größtenteils mit heute erhalten, sie wurde 1901 um ein Querschiff erweitert. Wichtigstes Austattungsstück der Kirche ist der Flügelalter aus dem 15. Jahrhundert. Mit der Reformation wurde die Gemeinde wie nahezu alle in der Grafschaft Ravensberg evangelisch. Im Turm befindet sich ein undatiertes Uhrwerk der Firma Korfhage, das vermutlich nach einem Schreiben wenige Monate nach dem zweiten Kriegsende geliefert wurde, in dem es hieß, die alte Uhr von 1889 sei erneuerungsbedürftig. Bis zum ersten Weltkrieg bestand das Geläut vermutlich immerzu aus drei Glocken. Eine erste genau Nennung erfolgt jedoch erst 1740, damals wurden die größte und kleinste Glocke vom Gütersloher Gießer Bernd Heinrich Fricke umgegossen. Die erhaltene mittlere Glocke war wohl ein Werk des späten 14. Jahrhunderts und ist der Werkstatt des Hans Grawick (Siehe z. B. Lemgo, St. Johann) zugeordnet. Die größte Glocke wurde 1838 abermals in Gütersloh umgegossen, dieses mal von Nikolaus Adolph Wiedey, der die Gießerei der Frickes fortführte. Diese Glocke hielt allerdings nur 20 Jahre, danach wurde sie von Heinrich Ludwig Lohmeier, wieder in Gütersloh, umgegossen. Die 1861 entstandene Glocke mit einem Durchmesser von 1180 mm läutete noch bis 1918. Dann wurde sie enteignet. Die mittlere und historisch bedeutsame Glocke wurde zwar nicht enteignet, aber trotzdem abgegeben. Somit verblieb als Geläut nur das kleinste Instrument von 1740. Sie wurde wahrscheinlich im Zuge der Geläuteanschaffung in Zahlung gegeben. Mit dem Einbau des neuen Stahlgeläutes von 1920 aus Bochum wurde der bis dahin bestehende alte Glockenstuhl größtenteils ausgebaut. Bereits 1997 wurde nach einer Begehung des Glockenstuhls der bedenkliche Erhaltungszustand der gesamten Anlage festgestellt. Die nur mäßige Qualität des verzogenen Geläutes h°+7 d'-1 e'-1 hätten eine kostenaufwändige Sanierung nicht gerechtfertigt, sodass ein neues Geläut ins Auge gefasst wurde. Die vier neuen Glocken wurden in Abstimmung auf das ebenfalls neue Geläut in St. Hedwig und mit einer durchdachten Zier der Künstlerin Rosemarie Vollmer am 29. April 2000 in Brockscheid gegossen. Die alten Stahlglocken läuteten am 29. Februar 2000 das letzte Mal. Die mittlere d'-Glocke befindet sich seit 2005 in St. Quintin zu Mainz. Glocke 1: Christus, d', 2000, Eifeler Glockengießerei H. A. Mark, Brockscheid ca. 1700 kg, ~1400 mm Glocke 2: Laurentius, e', 2000, Eifeler Glockengießerei H. A. Mark, Brockscheid ca. 1300 kg, ~1270 mm Glocke 3: Dietrich Bonhoeffer, fis', 2000, Eifeler Glockengießerei H. A. Mark, Brockscheid ca. 1000 kg, ~1160 mm Glocke 4: Marien, g', 2000, Eifeler Glockengießerei H. A. Mark, Brockscheid ca. 850 kg, ~1090 mm Ablauf: 0:00 - Bilder der Kirche & Stundenschlag 1:30 - Vollgeläut 5:00 - Inschriften & Bilder der Glocken 5:50 - Vollgeläut Ich möchte mich ganz herzlich bei Herrn Kleen und dem Presbyterium für die Erlaubnis und Ermöglichung der Aufnahme! Außerdem ein herzlicher Dank an Matthias und Winnie für die schöne Tour! Seine Außenaufnahme ist unter folgendem Link zu finden: • Steinhagen - Das Geläut der ev. Dorfkirche Quellen: 1: Festschrift zur Glockeneinweihung, herausgegeben von der ev. Kirchengemeinde Steinhagen, Christi Himmelfahrt 2000 2: S. Schritt: Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation Bochum (BVG) 1851-1970, Vorläufiges Gesamtverzeichnis für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland, mit fortlaufender Ergänzung 3: Wikipediaeintrag "Dorfkirche Steinhagen (Westfalen)": https://de.wikipedia.org/wiki/Dorfkir...) (aufgerufen am 4. März 2023) Aufnahme: Sonntag, den 8. Januar 2023 (Sonderläuten)