У нас вы можете посмотреть бесплатно Glocken Heuerßen (SHG) St.-Jürgen-Kirche - Einläuten des Gottesdienstes или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Heimatklänge der Region Hannover (553) Einläuten des Gottesdienstes der evangelisch-lutherischen St.-Jürgen-Kirche in Heuerßen, eine politische Gemeinde östlich in der Nähe von Stadthagen im Landkreis Schaumburg westlich von Hannover. Zuvor ist der Halbstundenschlag von der außen sichtbaren Stundenglocke zu hören. Zum Namen der nach dem Schutzpatron benannten Heuerßer Kirche: Jürgen ist eine deutsche Nebenform des männlichen Vornamens Georg – Widmungen an den Heiligen Georg finden sich daher auch unter St. Jürgen. Auszüge aus der Kirchenchronik: Die Entstehungszeit der Kirche war ca. im 11. bis 12. Jahrhundert. Durch den mittelalterlichen Brauch, die Kirche nur mit entschärften Waffen zu betreten, entstanden an der Südwestecke des Turmes Ritzspuren. Auskehlungen zeugen vom Schärfen der Klingen nach dem Gottesdienst. 1559 war die allgemeine Einführung der Reformation in Schaumburg-Lippe unter Graf Otto (1544-1578) durch den Landessuperintendenten Jakob Dammann. 1611 wurde an der Südwest-Ecke die Grabkammer der Familie von Münchhausen angebaut. 2008 wurde aus Spendenmitteln das abgesackte Fundament des Kirchturmes gesichert und die durch die schweren Sollingplatten geschädigte Dachkonstruktion saniert. Der Kirchturm wurde 2010/11 saniert. Dabei wurde der Dachstuhl in großen Teilen erneuert. Die Sollingplatten wurden neu verlegt, unter Nutzung von Altbeständen von der Jetenburger Kirche in Bückeburg. Weitere Einzelheiten der Geschichte der Kirche in Heuerßen siehe folgendem Link: https://www.kirche-heuerssen.de/chronik/ Die im Wesentlichen spätromanische Saalkirche wurde am Ende des 12. Jahrhunderts aus Bruchsteinen gebaut. Sie hat keine Apsis. Der gedrungene quadratische Dachturm im Westen, der mit einem Pyramidendach bedeckt ist, hat rundbogige gekuppelte Klangarkaden mit Würfelkapitellen. Die ursprünglich kleinen Bogenfenster wurden später zum Teil durch spätgotische Fenster ersetzt. Das rundbogige Portal im Westen hat eine spätgotische kantige Laibung, dort steht die Jahreszahl 1565. Die mit einem Tonnengewölbe überspannte Sakristei an der Nordseite ist hochmittelalterlich, sie wurde nachträglich aufgestockt, so an einem Fenster mit 1608 datiert. Neben der kleinen Vorhalle im Westen an der Südseite befindet sich der tonnengewölbte Anbau für die ehemalige Gruft der Familie von Münchhausen aus dem 17. Jahrhundert. An der Westseite ist das Relief mit dem Porträt und dem Wappen und an der Südseite das Epitaph des 1643 ermordeten Christian von Münchhausen. Der Innenraum wurde nach und nach gewölbt, der durch einen rundbogigen Triumphbogen vom Langhaus abgesetzte Chor bereits Ende des 14. Jahrhunderts, die zwei Joche des Langhauses erst Ende des 15. Jahrhunderts. An der Nord- und Westseite des Langhauses wurden am Anfang des 17. Jahrhunderts hölzerne Emporen eingebaut, deren Brüstungen durch profilierte Paneele und einen Fries mit Zahnschnitt dekoriert sind. Die verglaste, ursprünglich offene Patronatsloge an der Nordwand des Chors ist laut Inschrift von 1698. An ihrer Brüstung sind Blendarkaden. Zum Geläut: 1506 wurde die ältere Glocke im Kirchturm mit einem Durchmesser vor 0,94 m gegossen, die zweite mit 1,08m Durchmesser im Jahre 1701. Die Bronzeglocke von 1701 sowie drei von vier flämischen Kronleuchtern aus Messing mussten 1943 als kriegswichtiges Material abgeliefert werden. Der Kirchenvorstand erreichte, dass die Glocke zurückgeholt werden konnte. Die beiden Glocken wurden 2010/11 von der Firma Korfhage (in Melle-Buer) restauriert, ebenso die Stundenglocke an der Südseite des Turms. (Benutzte Quellen: Wikipedia / www.kirche-heuerssen.de / www.landeskirche-schaumburg-lippe.de) Aufgenommen am 30. April 2023 mit einem ZOOM H1 Handy Recorder und mit eigenen Fotos ergänzt.