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⚖️ Strafrecht gilt oft als Inbegriff von Recht und Gerechtigkeit, doch für die #univie Strafrechtsexpertin Ingeborg Zerbes ist es nur das letzte Mittel der Rechtsordnung. Härtere Strafen schaffen keine höhere Sicherheit, entscheidend ist das Vertrauen in die Justiz als Fundament der Demokratie. 00:00 Intro 00:05 Ausblick auf den Podcast AT Reloaded mit Sarah Obino und Vorstellung Ingeborg Zerbes 02:27 Hinweis auf Inhalte rund um Sexualstrafrecht und Beispiele mit sexualisierter Gewalt 02:57 Wozu braucht es Strafrecht in einem Staat – Unterschied zu anderen Rechtsformen 05:18 Härtere Strafen gleichbedeutend mit mehr Sicherheit? 06:40 Abschreckung vs. Prävention und Diversion 09:38 Ist Sozialpolitik die beste Kriminalpolitik? 11:27 Welche Entwicklungen das Strafrecht in letzter Zeit geprägt haben: Fall Teichtmeister und Fall Anna 14:58 Fall Anna als Auslöser für Änderungen im Sexualstrafrecht 16:26 INFO Podcast AT.reloaded – Kurzinterview Sarah Obino 19:08 Vergewaltigung und Verletzung der sexuallen Selbstbestimmung 21:06 Wie schnell oder langsam reagiert das Recht? Ibiza und andere politische Schnellschüsse 24:21 Terroranschlag in Wien, BVT, DNS und die Unabhängigen Kontrollkommission Verfassungsschutz 26:17 Hat sich die Sicherheitslage verbessert? 27:09 Warum Vertrauen in die Justiz wichtig ist 28:38 Strafrecht als Wissenschaft, Bedeutung von Sprache 32:38 Gibt es Gummiparagrafen im Strafrecht? 34:00 Ausblick in die Zukunft des Strafrechts 35:14 Der Weg zum Jusstudium 38:02 Ein Gerichtsjahr mit Erkenntnisgewinn 39:45 Auslandsstationen in Deutschland und der Schweiz 41:55 Prädestiniert als Krimiautorin - oder nicht? 42:36 Die Faszination für Krimis und True Crime 44:08 Kottan oder Columbo - und was in Fernsehkrimis oft schiefläuft 45:24 Recht und Gerechtigkeit in der Literatur - Foucault, Dürrenmatt und Zweig. 46:14 Welche Fragen eine Strafrechtlerin auf Partys beantworten muss 46:34 Justizministerin für einen Tag: Welches Gesetz wird geändert? 47:41 Musik: Der Kommissar (Falco); And Justice for All…(Metallica) oder irgendetwas von Haftbefehl? 47:54 Ausblick in die Zukunft "Strafrecht ist in Wahrheit ein winziger Teil unserer Rechtsordnung", sagt Zerbes, Professorin am Institut für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Wien im Podcast-Gespräch. Der Alltag werde vor allem durch Zivil- und Verwaltungsrecht geregelt, vom Baurecht bis zur Straßenverkehrsordnung. Erst bei besonders schweren Verstößen greift der Staat zum schärfsten Instrument: "Strafrecht ist ein Notfallprogramm." Doch letztlich müsse der Staat konsequent auf schwere Übergriffe reagieren, sonst würde sich die Gesellschaft unter dem Schlagwort Lynchjustiz selbst helfen. Dabei komme es immer auf das rechte Augenmaß an, denn im öffentlichen Diskurs werde allzu oft der Ruf nach immer härteren Strafen laut. "Wir werden unsere Gesellschaft durch Verschärfen von Strafrecht typischerweise nicht sicherer machen", sagt Zerbes. Entscheidend sei daher nicht die Höhe der Strafe, sondern faire, verlässliche Verfahren und ein grundsätzliches Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz. #podcast #justizsystem #strafrecht #gerechtigkeit #anderquelle 👉 Podcast in der Rudolphina: https://rudolphina.univie.ac.at/podca... 👉 Institut für Strafrecht und Kriminologie: https://strafrecht.univie.ac.at/ 👉 Webseite Ingeborg Zerbes: https://strafrecht.univie.ac.at/team/... 👉 Podcast AT.reloaded: https://www.verlagoesterreich.at/entd... 👉 Podcast AT.reloaded: Nur Ja heißt Ja 👉 Frauenhelpline: https://www.frauenhelpline.at/ 👉 Alle bisherigen An der Quelle-Folgen: https://rudolphina.univie.ac.at/podca... ► Folgt uns auf: • Web: http://www.univie.ac.at • YouTube LIVE: / @uniwienlive • Instagram: / univienna • LinkedIn: / univienna • Bluesky: https://bsky.app/profile/univie.ac.at • Facebook: / univienna • Blog: https://blog.univie.ac.at/?home=side2... • Podcasts: https://rudolphina.univie.ac.at/podca... • Shop: https://merchandising.univie.ac.at/ ► Über die Uni Wien Die Universität Wien ist eine der ältesten und größten Universitäten Europas: An 20 Fakultäten und Zentren arbeiten rund 10.700 Mitarbeiter*innen, davon rund 7.500 Wissenschafter*innen. Sie ist damit die größte Forschungsinstitution Österreichs sowie die größte Bildungsstätte: An der Universität Wien sind derzeit rund 85.200 nationale und internationale Studierende inskribiert. Mit 187 ordentlichen Studien verfügt sie über das vielfältigste Studienangebot des Landes.