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Uhus wurden jahrhundertelang von Menschen verfolgt und dies hat sich auch bis in die Gene der großen Eule herumgesprochen. Instinktiv greifen Uhus bei Bedrohung ihrer Jungen zwar vierbeinige Fressfeinde auch tagsüber an, Menschen jedoch nicht. Nur im Schutz der Dämmerung oder bei Nacht fühlen sich Uhus ausreichend überlegen um auch diesen schlimmsten aller Feinde Paroli zu bieten. Ganz selten jedoch treffe ich beim Beringen der Eifeluhus auf Uhuweibchen die nicht fluchtartig das Weite suchen, sondern zur Verteidigung ihrer Küken im nahen Nestbereich bleiben. In über vierzig Jahren Uhumonitoring geschah dies bisher drei Mal. Nach 1994 und 2007 traf ich erst ca. 1300 Nestbesuche später, im Mai 2022, erneut eine solch mutige Uhudame. Sie saß zuerst in ca. acht Metern Entfernung auf einem trockenen Baum und warnte mich mit kräftigem Schnabelknappen. Als ich um die Felskante herum ins Nest krabbelte kam das Weibchen näher und setzte sich gut drei Meter entfernt in den Felsen. Mir war ziemlich mulmig zumute und es war aufregend und wunderschön zugleich. Um die Situation zu entschärfen, bemühte ich mich durch langsame Bewegungen und besänftigende Tonlage eine weniger bedrohliche Stimmung zu erzeugen. Den direkten Blickkontakt unterbrach ich immer nur kurz. Ich wollte dem Uhuweibchen nicht die Gelegenheit geben ungesehen von hinten angreifen zu können, gleichzeitig jedoch Gelassenheit erzeugen indem ich kurz wegschaute. Ein Balanceakt. Während der Beringung hört man im Hintergrund die Uhurufe des Männchens. Einen ernstzunehmenden Angriff habe ich noch nie erlebt und kenne nur die Berichte anderer: „Es ist wie einen mit Nägeln gespickten Ziegelstein von hinten an den Kopf zu bekommen“. Stefan Brücher