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Im Herzen der Stadt Ansbach befinden sich in Sichtweite die beiden ev. Hauptkirchen der Stadt. Jede Kirche besitzt drei Glocken, die vor allem am Sonntagvormittag regelmäßig zusammen läuten, da meistens in beiden Kirchen zeitgleich Gottesdienst ist. Die Schlagtöne des Geläutes von St. Johannis wurden auf das historische Geläute von St. Gumbertus abgestimmt, sodass sich beim Zusammenläuten die Gesamttonfolge cis’d’e’fis’g’a’ ergibt. Leider wurden die Glocken von St. Gumbertus (vermutlich aus statischen Gründen) an gekröpfte Joche aufgehängt, sodass sich ein unnatürlich langsamer Läuterhythmus ergibt. Dies wird allerdings beim Zusammenläuten mit St. Johannis etwas kaschiert, wie man auf der Aufnahme hören kann. Auf der Aufnahme hört man zuerst das Geläute von St. Gumbertus, dann stimmt ab 1:44 St. Johannis mit ein. Zum Schluss ist wieder das Gumbertus-Geläute solo zu hören. Ansbach, ev. St. Gumbertus: Glocke 1 Markgrafenglocke cis’ Ø 1600 mm 2500 kg 1736 Christian Victor Heroldt (Nürnberg) An der Schulter Fries aus stehenden Akanthuspalmetten. Inschrift GOSS MICH CHRISTIAN VICTOR HEROLDT IN NURNBERG. Darunter Fries aus grossen hängenden Akanthusblättern. Flanke: 1. Brandenburgisches Wappen: Brandenburgischer Adler, als Herzschild Hohenzollernwappen, in barocker Kartusche zwischen Palmenzweigen, bekrönt von Herzogshut. 2. Inschrift: REGNANTE FELICITER CAR: GULI: FRID: M.(archione) B.(randenburgensi) D.(uce) B.(orussiae) / CONIUGE FRIDERICA LUDOVICA / PRINC: BORRUSSICA / FLORENTIBUS DUOBIS FILIS CAR : FRID : / AUGUSTO. HAEREDE / CHRISTIAN. FRID: CAR: ALEX: / MDCCXXXVI. Glocke 2 Johannisglocke fis’ Ø 1300 mm ca. 1600 kg um 1400 Hermann (II.) Kessler oder Nachfolger (Nürnberg) Schulterinschrift zweizeilig zwischen doppelten unregelmäßigen Schnurstegen: (Mit Kügelchen besetztes Rautenkreuz) AVE MARIA GRACIA PLENA DOMINVS TECVM BENEDICTA TV INMVLIERIBVS ET BENEDICTVS FRVCTVS VENTRIS TVI AMEN SANCTVS LVCAS M / ARCVS MATHEVS IOHANNES O REX GLORIE VENI CVM PACE AMEN HERIGOT DER PARM DICH VBER DEN MAISTER DER MICH GEMACHET HOT AMEN , als Worttrennung Glöckchen und sechsblättrige Rosette. Die Glocke wurde 1954 aus St. Johannis übernommen. Glocke 3 Beichtglocke a’ Ø 970 mm ca. 500 kg 1730 Christian Victor Heroldt (Nürnberg) An der Schulter Fries aus Ranken, auf denen ein Adler mit ausgebreiteten Schwingen sitzt. Inschrift: + VERBUM DOMINI MANET IN AETERNUM. D.(ie) XXV. JUNÜ.. MDCXXX. VERBUM DOMINI MANET IN AETERNUM . D. XXV. JUNÜ MDCCXXX / + GOSS MICH CHRISTIAN VICTOR HEROLDT IN NURMBERG. Darunter Fries aus grossen hängenden Akanthusblättern. Ansbach, ev. St. Johannis: Glocke 1 d’- 4- Ø 1454 mm 1806 kg 1954 Gebr. Rincker (Sinn) Glocke 2 e’-5 Ø 1305 mm 1313 kg 1954 Gebr.Rincker (Sinn) Glocke 3 g’-4 Ø 1140 mm 776 kg 1550 Hans III Glockengießer (Nürnberg) Schulterinschrift unter Zinnenfries: (Hlg. Barbara mit Kelch und Palme) zv gottes lob vund dinst gehor ich (Lilie) hans glockengießer zv nvrmberg gvs mich (Lilie) inmaria ehr 1550. Darunter Vierpassfries und rundbogiger Kleeblattbogenfries mit Kreuzblumen. Flanke: 1. Kreuzigungsgruppe. 2. Hlg. Martin, stehend den Mantel teilend, 3. Hl. Heinrich und hlg. Kunigunde mit dem Modell des Bamberger Domes, darüber Schild mit dem Stadtwappen von Ansbach. 4. Muttergottes, alle Reliefs auf Sockeln aus dem unteren Schulterfries. Beschreibung nach Dt. Glockenatlas Mittelfranken, S. 121 und 122, lfd. Nr. 1 bis 4 und 6, Internetseite von St. Gumbertus und Ton-Analyse von St. Johannis von Glockensachverständigem KMD Meyer (Ansbach) Fotos: St. Gumbertus: Quintade8 St. Johannis: Trond Strandsberg Tonaufnahme: B.S.