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Sehnsucht im Sturm ist eine cineastische Steampunk-Ballade nach dem Gedicht Song of an Exile von James Orr (1770–1816). Der Ulster-Dichter James Orr, auch bekannt als „The Bard of Ballycarry“, schrieb eindringliche Verse über Heimat, Verlust und Verbannung. Als Sympathisant der Vereinigten Iren erlebte er politische Unruhen und Exil aus nächster Nähe. In diesem Gedicht schildert er die Kontraste zwischen dem friedlichen Irland seiner Erinnerung und dem Elend auf einem Schiff fern der Heimat. Diese Fassung verbindet historische Dichtung mit einer dunklen Steampunk-Ästhetik: Sturm, Eisen, Zahnräder – und Sehnsucht über dem Atlantik. Der Text wurde behutsam sprachlich angepasst, um musikalisch singbar zu sein, bleibt jedoch in Inhalt und Bildsprache dem Original treu. 🎵 LIEDTEXT (Deutsche Fassung) Lied eines Verbannten In Irland ist Abend — vom Tage kehrt man, Ermüdet zieht heim über taufeuchtes Grün; Der Hirt in der Liebe stimmt klagend sein Lied an, Besucht noch die Maid, die einst sein Weib soll sein; Die frohe Magd eilt zu der brüllenden Herde, Der Westen erglüht, und die Landschaft wird weit; Die Glocke, der Strom in eilender Werde — Sie klingen in mir — fern, fern auf dem Meer. Was sah ich, seit ich die grünen Täler verließ? Nur Schiffe so fern wie der Blick es erträgt; Unförmige Riesen, so hässlich wie Bosheit, Und Wrackstücke, die mir der Ozean schlägt; Nur Vögel im einsamen Flug über Wogen, Der Blitz durch die nächtlichen Wasser gezogen, Der finstere Himmel, vom Regen durchzogen — Auf Wangen voll Gram — fern, fern auf dem Meer. Wie schrecklich der Laderaum! Kinder nur schreien, Dort sinken die Frauen mit Säugling im Arm; Hier brechen die Brecher durch Luken in Reihen, Dort kracht es, Beschläge zerbersten im Schwarm; Man wirbt oder streitet, erzählt dumpfe Sachen; Der Maat ist betrunken und tobt ohne Maß; Die Matrosen sind roh und schreien in Wachen — Ein schwimmendes Siechhaus — fern, fern auf dem Meer. Wie anders mag alles im Dorfe nun stehen; Wo Straßen einst waren, mag Hecke nun blühn; Die Häuser der Freunde vom Pfluge durchzogen, Und Herren von einst nun den Niederen ziehn; Die Axt mag den Hain, den ich liebte, erschlagen, Und Schatten nun stehen, wo keine einst lagen; Kein Freund bleibt zurück aus den hungernden Tagen — Der Leidensgefährte fern, fern auf dem Meer. In Irland ist Nacht — auf die Blumen der Stätte Kniet wohl ein Elternteil liebend für mich; Das Dorf liegt im Dunkel — der rote Mond krönet Den Hügel zum Throne, den ich wiedersehn will. Mag Unschuld bestehn, so wird mancher noch klagen; Doch Erfolg kommt langsam, doch sicher im Tragen; Ja Sylvia — wir werden uns wiedersehen sagen — Und Seufzen verweht — fern, fern auf dem Meer. 🎬 CREDITS Nach dem Gedicht von James Orr (1770–1816) – Gemeinfrei Text leicht überarbeitet Deutsche Fassung, Arrangement & Interpretation Steampunk-Konzept & musikalische Gestaltung © 2026 Irish Longing Alle Rechte an dieser Aufnahme vorbehalten.