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Zu hören sind heute die Glocken der evangelischen Nikolaikirche zu Wismar. 0:00 - Beginn 0:10 - Vollgeläut an Ostern 5:56 - Mittagsläuten mit Glocke 3 Der imposante Kirchenbau wurde um 1370 begonnen. 1459 erfolgte die Weihe. Das Kirchenschiff ist das vierthöchste Deutschlands und das zweithöchste im Bereich der Backsteingotik. Der Turm wurde in den folgenden Jahrzehnten vollendet und fand seinen Abschluss im 1508 aufgerichteten 120 Meter hohen Turmhelms. Ein starker Sturm zerstörte 1703 den große Teile des Turmes samt Helm. Im Anschluss daran erhielt er sein heutiges Aussehen mit Satteldach, was ihn auf eine Höhe von 64 m bringt. Der Innenraum birgt viele wertvolle Ausstattungsstücke aus gotischer und barocker Zeit. Einige Stücke stammen aus den zerstörten Wismarer Hauptkirchen St. Marien und St. Georgen. Für Genaueres verweise ich auf den Wikipedia-Artikel zur Kirche. In der Glockenstube des Turmes befindet sich heute ein Dreiergeläut. Nachdem den Sturm 1703 nur die Wächterglocke überstand, wurde sie 1705 für den Guss der großen und der Bürgerglocke verwendet. Erst 1727 goss der Lübecker Ratsgießer Laurentius Strahlborn die noch heute vorhandene Wächterglocke. 1732 goss er ebenfalls die gesprungene große Glocke um, die auch noch vorhanden ist. Diese ist ein Meisterwerk barocker Glockengießkunst und die schwerste Glocke Mecklenburg-Vorpommerns. Nachdem im zweiten Weltkrieg die Bürgerglocke als zweitgrößte Glocke der Kirche vernichtet worden war, goss die Gießerei Schilling aus Apolda 1963 eine neue Glocke, die aber bedeutend kleiner als ihre Vorgängerin ist. Für ihren Guss wurde leider auch die letzte erhaltene Glocke von St. Georgen und die Glocke des Schwarzen Klosters eingeschmolzen. Seit 1992 kann das schöne Geläut an geraden Holzjochen auch wieder seinen vollen Klang entfalten. Für Einblicke verweise ich auf folgendes Video: • Wismar (NWM) - Glocken der Kirche St. Nikolai Die Glocken: Motiv: as°-es'-ges' (eigenständig) Glocke 1 / Große Glocke / Bronze / as°+4,5 / 1732 / Laurentius Strahlborn, Lübeck / 5560 kg / 1984 mm Glocke 2 / Wächterglocke / Bronze / es'-5 / 1727 / Laurentius Strahlborn, Lübeck / 1450 kg / 1370 mm Glocke 3 / Bronze / ges'+3 / 1963 / Franz Schilling, Apolda / 1080 kg Die im Video zu hörende Stundenglocke von St. Nikolai (es’+2) wurde im Jahre 1479 von Andreas Ribe (Rostock) gegossen. Zu den Aufnahmen: 1) Die Aufnahme des vollen Geläuts enstand am Ostersonntag 2024, den 31.03.2024, zum Einläuten des Gottesdienstes um 09.55 Uhr. 2) Die Aufnahme des Mittagsläutens mit Glocke 3 entstand ein Jahr zuvor, am Ostersonntag 2023 (09.04.2023) um 12:00 Uhr Quellen: • Thumbnail: Von Herbert Weber, Hildesheim - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index... • Rest eigene Bilder • Buch „Die Wismarer Glocken und ihre Geschichte“ von Claus Peter, S. 111-155 • Wikipedia-Artikel zur Kirche