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Glocken der ev.-luth. Kirche St. Nikolai zu Wismar 0:07 Kleine Glocke (1963) 2:19 Wächterglocke (1727) 4:39 Große Glocke (1732) 8:09 Vollgeläut Die mecklenburgische Hansestadt Wismar ist weithin für ihre historische Altstadt und nicht zuletzt für die 3 großen Backsteinkirchen bekannt. Aus diesem Grund wurde sie 2002 zum UNSECO-Welterbe ernannt. Im Weltkrieg wurden sowohl die Marienkirche als auch die Georgenkirche stark beschädigt. Die Kirche St. Nikolai hat den Krieg glücklicherweise unbeschadet überstanden und kann zu den beeindruckendsten gotischen Kirchenbauten in Norddeutschland gezählt werden. Im durch ein 37 m hohes Kreuzrippengewölbe überspannten Innenraum finden sich unzählige Kunstschätze und wertvolle Ausstattungsgegenstände, deren Auflistung an dieser Stelle zu weit führen würde. Erwähnenswert ist das original erhaltene Aufzugsrad im Turm, das sehr wahrscheinlich auch zum Hochziehen der großen Glocken gedient hat. Ein erster Glockenguss für St. Nikolai kann auf das Jahr 1453 datiert werden. Im Laufe der Jahrhunderte kam es zu einigen Neu- und Umgüssen. Durch einen heftigen Sturm stürzte der 120 m hohe Turmhelm ein und zerstörte dabei einen Großteil des Geläuts. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Geläut wieder vervollständigt und bestand in dieser Form bis zum Zweiten Weltkrieg. Das Hauptgeläut bildeten drei Barockglocken: Die Große Glocke (1732), die Bürgerglocke (1705) und die Wächterglocke (1727). Außerdem existierten im Westturm noch zwei kleinere Beierglocken aus dem 16. und 18. Jahrhundert; eine kleine Chorglocke hing in einem zweiten Dachreiter sowie zwei Uhrschlagglocken im Seigerturm. Während des Zweiten Weltkriegs mussten alle im Westturm hängenden Glocken mit Ausnahme der Wächterglocke abgegeben werden. Glücklicherweise kehrte die Große Glocke zurück. Der heutige Glockenbestand ist folgender: Die Kleine Glocke wurde als Ersatz für die fehlende Bürgerglocke aus dem Material zweier Altglocken gegossen: zum einen aus einer Glocke (1670) der St.-Georgen-Kirche, zum anderen aus einer Glocke (1501) des schwarzen Klosters. Der Umguss erfolgte 1963 bei Fa. Schilling in Apolda. Nominalton: ges‘+3 Durchmesser: 1150 mm Masse: 1080 kg Die Wächterglocke ist 1727 von Laurentius Strahlborn (Lübeck) gegossen worden. Nominalton: es‘-5 Durchmesser: 1370 mm Masse: 1450 kg Die Große Glocke ist ebenfalls ein Werk des Lübecker Meisters Laurentius Strahlborn. Sie ist die schwerste Glocke Mecklenburg-Vorpommerns und kann sicher zu den schönsten des Landes gezählt werden. Nominalton: as°+4,5 Durchmesser: 1984 mm Masse: 5560 kg Des Weiteren befinden sich im Dachreiter (Seigerturm genannt) die bereits erwähnten Uhrschlagglocken. Die Viertelstundenglocke (d‘‘-5-) wurde 1543 von einem unbekannten Meister geschaffen. Die Stundenglocke (es‘+2) mit verkürzter Rippe ist ein Werk Andreas Ribes und stammt aus dem Jahr 1479. Interessierten (auch bezüglich der Inschriften, die hier leider keinen Platz mehr haben) sei das umfassende Buch zur Wismarer Glockengeschichte von Claus Peter empfohlen. Ich bedanke mich beim Küster Herrn Poley für den freundlichen Empfang und das Öffnen des Turms. Besonderer Dank gilt auch Hendrik für die Organisation der unterhaltsamen Glockentour. Das Verwenden dieses Videos oder von Teilen daraus (inkl. Texte) bedarf der Genehmigung meinerseits. QUELLEN Eigene Sichtung Dehio, Georg: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg-Vorpommern. 2. Auflage. Berlin, 2016. Peter, Claus: Die Glocken der Wismarer Kirchen und ihre Geschichte. 2016. Schlie, Friedrich: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. II. Band: Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin. Schwerin, 1898. WEITERFÜHRENDE LINKS Instagram-Seite von Glocken im Norden: / glocken_im_norden Instagram-Seite von Kirchen im Norden: / kirchen_im_norden Instagram-Seite von Orgeln im Norden: / orgeln_im_norden YouTube-Kanal von Orgeln im Norden: / @orgelnimnorden