У нас вы можете посмотреть бесплатно Was bin ich? Folge 215 vom 18.12.1979 mit Robert Lembke und dem Ehrengast Dr. Mildred Scheel или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Diesmal gibt es gleich zwei Ehrengäste: Dr. Mildred Scheel ("Aktion Krebshilfe") und Gerd Siemoneit, der legendäre Zirkusdirektor und Tierlehrer. Klug, unabhängig, meinungsstark und tatkräftig: Dr. Mildred Scheel, geborene Wirtz, war Ärztin, Gründerin der Deutschen Krebshilfe und Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel. Durch ihr unermüdliches Engagement schaffte sie es, dem Tabuthema Krebs ein Ende zu setzen. Sie wird eine der bedeutendsten Frauen der Nachkriegszeit und ein Vorbild für viele Frauen ihrer Generation. 1967, bei einer Urlaubsvertretung im „Alpensanatorium“ am Tegernsee lernt Frau Dr. Wirtz Walter Scheel kennen, der sich dort von einer Nierenstein-Operation erholt. Am 18. Juli 1969 heiraten Mildred Wirtz und Walter Scheel auf dem Standesamt in München-Schwabing. Für die damals 36-jährige Ärztin ist damit nicht nur der Umzug nach Bonn verbunden, sondern gleichzeitig der Abschied von ihrem bisherigen Leben. Ihr Mann Walter war von 1974 bis 1979 der vierte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland und sie somit eine Art "First Lady". Mildred Scheel wusste um das Leiden und das Schweigen, das die Krankheit Krebs zu der damaligen Zeit umgab. Zusammen mit sieben Mitstreitern gründet Mildred Scheel am 25. September 1974 in der Bonner Villa Hammerschmidt die Deutsche Krebshilfe. Um unabhängig und unbürokratisch handeln zu können, verzichtet die Organisation von Anfang an auf öffentliche Gelder. Allen Beteiligten ist klar, dass es jetzt auf die zuverlässige Unterstützung der Bürger ankommt. Mildred Scheel fordert die Menschen auf, sich für den Kampf gegen den Krebs zu engagieren. Und sie hat Erfolg. Bereits kurz nach ihrer Gründung stattet die Deutsche Krebshilfe Kliniken mit modernen medizinischen Geräten zur Krebsdiagnostik und -therapie aus und startet erste, bundesweite Aufklärungsaktionen. In den Jahren 1977, 1978 und 1979 wird sie in der Bundesrepublik zur „Frau des Jahres“ gewählt. Ihre Impulsivität, unbekümmerte Kühnheit, die Sympathie und Anerkennung, die ihr und ihrem Mann entgegengebracht werden, lassen die Entwicklung der Deutschen Krebshilfe zu einer Erfolgsgeschichte werden. Es ist wie ein Hohn des Schicksals, dass Mildred Scheel knapp zehn Jahre nach Gründung der Deutschen Krebshilfe selbst an Krebs erkrankt. Bis kurz vor ihrem Tod wird diese Tatsache vor der Öffentlichkeit geheim gehalten. Zu groß ist ihre Angst, dass ihr Lebenswerk gefährdet werden könnte. Denn sie befürchtet: „Die Leute verlieren die Hoffnung und die Zuversicht, wenn sie erfahren, dass die Präsidentin der Krebshilfe selbst Krebs hat“. Aber es tritt genau das Gegenteil ein: Die Unterstützung für die Deutsche Krebshilfe nimmt weiter zu. Dr. Mildred Scheel stirbt am 13. Mai 1985. Sieben Tage später findet der Trauergottesdienst für sie im Bonner Münster statt. Während in der Kirche die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur von ihr Abschied nimmt, verfolgen Tausende von Menschen die Zeremonie draußen über Lautsprecher. Mildred Scheel findet ihre letzte Ruhestätte auf dem Alten Friedhof in Bonn. Gerd Simoneit wird hier einigermaßen verkleidet als "Tierlehrer" vorgestellt. Die Ratefüchse können also noch nicht wissen, dass sie gleich in der ersten Runde einen Promigast vor sich haben. Anschließend gibt es den recht legendär gewordenen Auftritt eines "Zuckerziehers", und als drittes dann ist eine Kantorin zu erraten, ehe dass Mildred Scheel das Studio betritt. Viel Spaß bei dieser neuen Retro-Köstlichkeit !