У нас вы можете посмотреть бесплатно Hugo Wolf: Wenn du, mein Liebster, steigst – Juliane Banse (Sop.) & Marcelo Amaral (Klav.), 25.05.19 или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Lied der Woche 77: Mit dem "Lied der Woche" veröffentlichen wir jede Woche ein neues Lied aus unserer Reihe "Der ganze Hugo Wolf" auf unseren Plattformen (Youtube, Facebook) sowie auf unserer Webseite www.ihwa.de. Ergänzt wird der musikalisch-visuelle Genuss um Informationen rund um dieses Lied von Hugo Wolf, sodass hier nach und nach eine umfassende und informative Mediathek der Lieder unseres Namenspatrons entsteht. Wir wünschen viel Freude damit! https://www.ihwa.de/song-knowledge/be... Das Video entstand im Rahmen der Reihe "Der ganze Hugo Wolf" am 25. Mai 2019 im Mozart-Saal, Liederhalle Stuttgart (Der ganze Hugo Wolf IX) LIEDTEXT: Wenn du, mein Liebster, steigst zum Himmel auf, Trag’ ich mein Herz dir in der Hand entgegen. So liebevoll umarmst du mich darauf, Dann woll’n wir uns dem Herrn zu Füßen legen. Und sieht der Herrgott unsre Liebesschmerzen, Macht er ein Herz aus zwei verliebten Herzen, Zu einem Herzen fügt er zwei zusammen, Im Paradies, umglänzt von Himmelsflammen. TEXTDICHTER: Paul Heyse (1830–1914) nach einem italienischen Volkslied KOMPOSITIONSJAHR: 24.04.1896 INFOTEXT von Susan Youens (deutsche Übersetzung: IHWA): Als Kind könnte Wolf von seiner Kärntner Mutter, die laut familiärer Überlieferung italienisches Blut hatte, viel über Italien gehört haben. Wolfs Texte für sein Italienisches Liederbuch stammten aus der gleichnamigen Anthologie, die 1860 in Berlin veröffentlicht wurde und Übersetzungen italienischer Volksdichtung von Paul Heyse (1830–1914) enthielt. Heyse teilt uns im Vorwort mit, dass er einen »Mittelweg« zwischen der Naivität der Volksdichtung und der »affektierten und hochtrabenden« Natur der deutschen Sprache schaffen wollte. Dieser »Mittelweg« wird zu einer Metamorphose italienischer Bauernmädchen in deutsche Frauen mit umfangreicherem Wortschatz und größerer Ausdrucksintensität als ihre Vorbilder. Wolf trieb diese Verwandlung noch einen Schritt weiter und teilte seinem Freund Emil Kauffmann in einem Brief vom 23. Dezember 1892 mit: »Ein warmes Herz, dessen kann ich mich verbürgen, pocht in diesen kleinen Leibern meiner jüngsten Kinder des Südens, die trotz allem ihre deutsche Herkunft nicht verleugnen können. Ja, das Herz schlägt ihnen deutsch, wenn auch die Sonne auf ›italienisch‹ […] dazu scheint.« In der als Rispetto bekannten Versform, wie etwa in Wenn du, mein Liebster, steigst zum Himmel auf, wiederholt sich das Kompliment eines Liebhabers mehrmals zu verschiedenen Versprechen, oftmals am Ende intensiviert. Hier ist die fiktive Szenerie das Paradies, in dem Gott selbst die Herzen von Liebendem und Geliebter ganz sicher vereinigen wird, mit am Ende lautstark erklingender Wolf’scher Herrlichkeit. The child Wolf may have heard much about Italy from his Carinthian mother, who, according to family tradition, had Italian blood. Wolf's texts for his Italienisches Liederbuch came from the anthology of the same name, published in Berlin in 1860 and containing translations by Paul Heyse (1830-1914) of Italian folk poetry. Heyse tells us in the preface that he wanted to create a “middle way” between the naiveté of folk poetry and the “affected and bombastic” nature of German speech. The “middle way” becomes a metamorphosis of Italian peasant maidens into German women with larger vocabularies and greater intensity of expression than their models. Wolf took the transmogrification a step farther, telling his friend Emil Kauffmann in a letter of 23 December 1892, “A warm heart, I can assure you, beats in the small bodies of my youngest children of the South, who cannot, despite appearances, deny their German origins. Yes, their hearts beat in German, though the sun shines on them in Italian.” In the verse-form known as the rispetto, such as Wenn du mein Liebster steigst zum Himmel auf, a lover's compliment is repeated several times to different words, often intensified by the end. Here, the fantasy mise-en-scène is Paradise, where God Himself will surely join the hearts of lover and beloved, with full-out Wolfian glory resounding at the end.