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Disposition: c' - es' - f' - g' Giesser: Oberascher Jahr: 1914 (1); 1963 (2 , 3, 4) Eine erste Kapelle wurde erstmals 1148 erwähnt. Mülln wurde als vermutlich älteste Vorstadt bald militärisch stark befestigt. 1439 wurde der heutige Bau begonnen, ein spätgotischer Saaalbau, der in seiner Grundsubstanz bis heute erhalten ist. Die beiden Baumeister der Kirche waren Ulrich Dankl und Heinrich Murauer. Mit dem Neubau war ein Kollegialstift verbunden, das 1604 den Augustiner-Eremiten übergeben wurde. Unter Max Gandolf von Kuenburg wurde dem Inneren der Kirche ein barockes Kleid übergeworfen. 1833 traten an die Stelle der Augustiner-Eremiten Benediktiner aus dem Stift Michaelbeuern. Heute ist im alten Klostergebäude der berühmte Müllner Braugasthof untergebracht! Hochinteressant ist das mechanische Uhrwerk, das 8 Zeigerpaare auf jeweils vier Ziffernblätter antreibt. Zwei am Turm und je zwei auf der Dachgaupe am Kirchenschiff und am Gewölbe über dem Hochaltar! Ein Meisterwerk des Uhrmacherhandwerks, ähnlich der Birnauer Uhr! Bemerkenswert an der Ausstattung sind die prächtigen Stukkaturen aus der Carlone-Werkstatt, sowie die Altäre, darunter der Hochaltar mit einer "Schönen Madonna" aus der Zeit um 1420. Zum Geläut: Im überaus wuchtigen, romanisierenden Turm mit der welschen Haube hängt ein im Vergleich recht bescheidenes Geläut. Doch darf es zu den klanglichen Highlights Salzburgs gezählt werden! Die Grosse wurde von Johann Oberascher gegossen und zwar am Tage der Kriegserklärung von Österreich-Ungarns an Serbien am 28. Juli 1914. Sie ist ein besonders schönes und wertvolles Stück und ist in der alten Barockform des Oberascher gegossen worden. Sie besitzt einen weichen, dunklen Ton. Sie blieb gemeinsam mit der Armseelenglocke (jene überstand auch den 2. WK) von der Ablieferung verschont, musste aber im 2. Weltkrieg abgeliefert werden. Sie kehrte glücklicherweise 1946 vom berühmten Hamburger „Glockenfriedhof" zurück! Erst 1963 kamen die drei kleineren Glocken ergänzend hinzu. Klanglich ausgezeichnete Stücke in der schweren Rippe! Der Klang ist weich und sonor - passend zur grossen Glocke! Die „Armseelenglocke" dürfte aus dem 15. Jahrhundert stammen oder aufgrund seiner schmucklosen Ausführung aus dem 13. Jh.? Klanglich jedenfalls ist sie sie nicht unbedingt der "Hit"... Faszinierend am Müllner Geläut ist, dass man hier verschiedene Glockenrippen einer Giesserei aus unterschiedlichen Entwicklungsstadien studieren kann! Bedanken möchte ich mich besonders bei Pfarrer P. Franz Lauterbacher OSB. für die Ermöglichung der Aufnahmen, sowie die Fülle an Informationen rund um die Müllner Kirche und den netten „Hoangart"! Herzlichen Dank!