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Auf, Jungens, auf! Tag zieht herauf. Erste Sorge gilt dem Bette zweite gilt der Zigarette. Frühling, Sommer, Herbst und Winter löffeln wir die Suppe hinter Zum Appell geht es im Trab, Trab, Trab: Stillgestanden! Mützen ab! So beginnt in Sachsenhausen jeder Tageslauf. Rauhe Winde uns umbrausen, Jungens, auf! Jungens, auf! Ran, Jungens, ran! Zeigt, was jeder kann mit der Schippe, mit dem Hammer ohne Arbeit wär’s ein Jammer. Mit Caracho schiebt die Loren, haltet steif mir beide Ohren! Tag für Tag so schaffen wir, ja, wir, wozu wären wir sonst hier? Schutzhaftlager Sachsenhausen da ist alles dran. Rauhe Winde uns umbrausen Jungens, ran! Jungens, ran! Los, Jungens, los! zeigt euch immer groß. Geht’s die Leiter auch mal runter, immer heiter – immer munter! Helft mit Raten, helft mit Taten einem jeden Kameraden! Wen’s Pech wirklich einmal packt, ja, packt – Mut! Und wenn die Schwarte knackt. Dicke Luft in Sachsenhausen? Gebt euch einen Stoß! Rauhe Winde uns umbrausen, Jungens, los! Jungens, los! Singt, Jungens, singt! Daß es hell erklingt über Lager und Baracken! Einmal zieh’n wir aus die Jacken mit dem Winkel, mit der Nummer – fort ist dann der ganze Kummer. Singt in hellem frohen Chor, ja, Chor einmal öffnet sich das Tor Wir hau’n ab aus Sachsenhausen goldne Freiheit winkt. Freiheitslieder uns umbrausen Jungens, singt! Jungens, singt! Text: Rudolf Grosse Musik: unbekannt E / E / H7 / E / A / E / H7 / E / A / E / E / H7 / H7 / E / A / H7 / E / E / A / H7 / E / A / E / E / H7 / E / In den 1960er Jahren fanden im VVN-Heim "Heideruh" bei Seppensen mehrfach Treffen von ehemaligen Häftlingen aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen statt. Hier sangen sie ihre Lagerlieder aus dem Konzentrationslager und nahmen sie auf Tonband auf. Dabei wurde berichtet: “Auf unseren Schallerabenden* wurden auch Rezitationen gebracht, die von den Kumpels selber geschrieben wurden. Nur wenige dieser Gedichte sind erhalten geblieben, vor allem aber die, zu welchen wir eine Melodie fanden. Sie wurden immer wieder auf den Schallerabenden gesungen. Dazu gehört auch das Lied ‘Auf, Jungens, auf!’. Die Worte schrieb der Lagerschreiber Rudi Grosse. Unser kleiner Rudi, dessen Optimismus durch nichts zu erschüttern war. Er kam im Dezember 1942 mit den 18 Blaupunkten nach Flossenbürg in den Steinbruch. Der SS-Mann Wodarg prügelte ihn solange unter einen abgespaltenen Granitblock, bis dieser krachend in die Tiefe stürzte und Rudi Grosse zermalmte. Sein Lied aber trägt mit dazu bei, die Erinnerung an diesen tapferen und stets hilfsbereiten Kameraden Rudi Grosse wach zu halten.” Das Lied wurde dabei “auf Melodie eines Agitprop-Gruppen-Liedes” vorgetragen. *Schallerabende: Liederabende der Häftlinge in einer der KZ-Baracken Zu Rudolf Grosse: https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_...)