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Zu diesem Video gehört der Beispielfall Frau M ( • Видео ) Adressaten dieses Video-Vortrags sind PsychotherapeutInnen, PsychiaterInnen, ÄrztInnen, PsychologInnen, PädagogInnen, SozialpädagogInnen & ErzieherInnen. Text aus Serge Sulz (2021). Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie. Gießen: Psychosozial-Verlag: Mentalisierungsfördernde Gesprächsführung: Eigentlich müsste Mentalisierungsförderung noch in derselben Therapiesitzung wie das Emotions Tracking stattfinden: Die gemeinsame Reflexion des belastenden Themas und der dadurch ausgelösten Gefühle. Wir machen das ja auch schon beim Emotion Tracking. Unser markiertes Spiegeln enthält immer zwei Botschaften: einerseits die emotionale Rückmeldung und Benennung des Gefühls, das beim Patienten wahrgenommen wurde, und andererseits die metakognitive Botschaft des kausalen Zusammenhangs im Beziehungskontext des Patienten, zum Beispiel: „Ich sehe, wie traurig es Sie macht, wenn Sie daran denken, dass Sie die ganze Woche wieder allein sein werden.“ Aber das ist ja nur ein einziger Satz, quasi eine Überschrift über ein aktuelles und konkretes Beziehungsproblem, über das noch weiter reflektiert bzw. mentalisiert werden kann. All diese Fragen lenken die Bewusstseinsprozesse des Patienten zum Präfrontalen Cortex PFC. Er kann sie nur beantworten, wenn der PFC aktiv wird. Dieser muss genügend gereift und funktionsfähig sein. Manche Patienten verlieren die Fähigkeit zum logischen Denken so oft sie in eine emotional dichten Situation geraten. Sie werden kopflos und reagieren aus ihren Impulsen heraus. Sie können dann kausale Zusammenhänge nicht erkennen, weil ihr PFC durch die Amygdala blockiert wird. Unsere Fragen erzwingen dagegen das Einschalten des PFC. Das gelingt, wenn der Patient sich in unserer Gegenwart sicher genug fühlt und sich schon etwas beruhigt hat. Die Fragen sind beispielsweise bei einer Patientin, die von ihrem Mann eine Woche lang alleingelassen wird, weil er sich mit Freunden verabredet hat: Warum werden Sie allein sein? Wäre das zu verhindern gewesen? Was hätten Sie tun müssen, um es zu verhindern? Was hat Sie davon abgehalten, das zu tun? Welche Angst hat verhindert, dass Sie es tun? Welches konkurrierende Bedürfnis war wichtiger, so dass Sie darauf verzichtet haben, es zu tun? Welche Verbote haben verhindert, dass Sie es tun? Verbieten Sie es sich selbst oder kommt das Verbot von anderen Menschen? Welche Gebote haben dazu geführt, dass Sie stattdessen etwas anderes tun? Was wäre wirklich geschehen, wenn Sie es trotzdem getan hätten? Wären diese Folgen verkraftbar gewesen? Wenn nicht, warum nicht? Was hätten Sie gebraucht, damit Sie es trotzdem tun können? Was für ein Mensch wäre in der Lage gewesen, Ihnen dabei zu helfen, damit Sie es schaffen? Was hätte dieser Mensch tun müssen, damit Sie es schaffen? Wie fühlt sich die Vorstellung an, es geschafft zu haben? Wie fühlt sich Ihr Körper an? Ist es erstrebenswert für Sie, es zu schaffen? Wollen Sie es schaffen? Wenn dieser Mensch als innerer unsichtbarer Begleiter dabei ist (das können Sie bestimmen), werden Sie es tun Literatur: Serge Sulz (2021). Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie. Serge Sulz (2022). Heilung und Wachstum der verletzten Seele. Praxisleitfaden Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie. Sulz, S. (2022) Praxismanual Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie. Anleitung zur Therapiedurchführung. Alle Bücher Psychosozial-Verlag Gießen: https://www.psychosozial-verlag.de/ca...