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00:00 Intro 00:13 Auf zur Hauptstadt! 02:54 Der Inkatrail 11:14 Der Teufelsschlund 13:31 Dinosaurierspuren 17:19 Zurück nach Sucre Von Inkas und Dinosauriern Es geht zum Hiking in Bolivien! Oh dieses frühe Aufstehen! Um 6:50 Uhr sind wir am Treffpunkt und um 7 Uhr sitzen wir im Bus. Circa eine Stunde fahren wir zum Startpunkt des Treks. Da gibt es erst mal ganz entspannt Frühstück. Nachdem alle genug Kaffee, Obst und Kuchen verdrückt haben ruft uns unser Guide Bertha zu sich rüber. Auf perfektem, wenn auch sehr Elan freiem Spanisch erklärt sie uns, dass ihr englisch nicht so gut ist, und die Französin Marie übersetzten wird. Sie legt los und erzählt ein bisschen was von der Gegend, den Einheimischen, der Kapelle und den Bräuchen für Pachamama (Mutter Erde – darüber aber später noch mehr) – alles natürlich auf Spanisch. Ich verstehe zum Glück fast alles, denn Maries Übersetzung geht so: „Da ist ‘ne Statue und da ne Kapelle wo die Einheimischen beten.“ Zahlen, Fakten und Details hat sie vergessen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ihr Spanisch schlechter als meins ist und ihr Englisch auch nicht viel besser. Na das kann ja heiter werden. Dann geht es aber zum Start des Inka Pfads und Hanno und ich können unser Glück kaum glauben, dass wir gerade wirklich auf einem Teil des Inka Trails laufen. Wie krass ist das bitte? Genau auf den Steinen sind schon die Inkas entlang gelaufen! Es ist übrigens ein Teil des Weges der von Potosí bis nach Cusco führt. Echt beeindruckend. Bertha hat es für den Moment komplett aufgegeben uns irgendetwas zu erzählen also genießen wir einfach die Aussicht und den Pfad. Zwei Stunden später kommen wir am Zwischenziel an, der Bus wartet schon. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, bzw. die Tagesausflügler von den 3-Tages Trekkern. Wir dürfen mit dem Bus weiter, die anderen müssen laufen. Es geht zum Teufelsschlund im Dorf Maragua, einem kleinen Dorf mitten in einem Krater. Der Krater an sich ist allerdings nicht so spannend wie es klingt. Es ist weder ein Vulkankrater noch ist hier ein Meteor eingeschlagen. Die Erdplatten haben sich vor ein paar Millionen Jahren einfach ein bisschen verschoben und diesen Kessel geformt. Auch der Teufelsschlund ist jetzt nicht das Naturhighlight unserer Reise aber doch recht interessant. Besonders, weil Bertha mal wieder den Mund auf macht und uns ein bisschen was über die Kultur der Einheimischen erzählt. (Sie spricht jetzt übrigens auf Englisch, weil sie wohl selber gemerkt hat, dass Marie es nicht so drauf hat.) Die indigenen Kulturen glauben an drei Welten. In der Unterwelt ist man vor der Geburt. Dann kommt man zum leben auf die Erde und wenn man stirbt geht es ab in den Himmel. Hier am Teufelsschlund, glauben die Einheimischen, dass es eine Verbindung zwischen Unterwelt und Erde gibt, deshalb ist es für sie ein ziemlich wichtiger Ort. Jan, Hanno und ich brauchen ein bisschen länger als die anderen und als wir uns vom fotografieren losreißen, sind alle weg. Inklusive Marie, die eigentlich das Schlusslicht sein soll, damit keiner verloren geht. Hat super geklappt…wir sind jetzt nämlich verloren. Schlau wie wir sind, gehen wir einfach den gleichen Weg zurück, aber unsere Mit-Touristen sind nirgends zu sehen. Nur ein paar Einheimische schauen interessiert aus ihren Häusern. „Sind die anderen Gringos auch hier lang gekommen?“ „Nein“ „Wisst ihr wo die sind?“ „Nein, leider nicht.“ Hmmm…aber Rettung naht. Bertha kommt uns holen und führt uns in Richtung Essen. Nach der Mittagspause, bei der es überraschenderweise Rotwein gibt, geht es zum zweiten Highlight. Ein Stück fahren wir mit dem Bus und dann trekken wir noch mal eine Stunde über Stock und Stein zu den Dinosaurierfußstapfen. Ich hab mich schon den ganzen Tag auf diesen Moment gefreut, aber das er mich so sehr umhaut hätte ich nicht gedacht. Hier stehen wir und direkt vor uns sind Fußstapfen im versteinerten Lehmboden. Fußstapfen von Tieren die vor Abermillionen Jahren hier auf dieser Erde gelebt haben. Wie verrückt ist das bitte? Wir waren anfangs schon ein bisschen skeptisch und Hanno hatte deshalb gestern noch recherchiert, aber die Fußspuren sind tatsächlich archäologisch bestätigt. Unglaublich! Ich find’s toll und am Ende sind Hanno und ich wieder die Letzten bis wir uns endlich davon loseisen können.