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In diesen Tagen beging die prot. St.Georgsgemeinde den 20.Jahrestag des Bestehens der neuen Glocken, was Anlass genug war, sie mittels eines umfangreichen Konzerts zu würdigen. Zu hören sind anfangs jede Glocke alleine, worauf diverse Teilmotive und das Vollgeläute folgen (siehe Programm). 1996 konnten vier neue Glocken in leichter Rippenmensur aus der Karlsruher Glockengießerei Metz vier abgängige Eisenhartgussglocken von Weule mehr als adäquat ersetzen. Mit dem in der Geläutedisposition enthaltenen Tritonus samt einer historischen Glocke aus dem 19.Jh bildet das Ensemble einen außergewöhnlichen Farbtupfer innerhalb der Glockenlandschaft des südpfälzischen Landkreises Germersheim. Disposition der sechs Glocken: Gl 1: 2418 kg - Christus- und Festtagsglocke h°+2 Karlsruher Gießerei Metz, 1996 Gl 2: 1410 kg Toten und Ewigkeitsglocke d1+4 Metz, 1996 Gl 3: 980 kg - Trauglocke e1+3 Metz 1996 Gl 4: 450 kg - Vaterunser-Glocke gis1+2 Friedrich Lindemann in Zweibrücken, 1857 Gl 5: 335 kg - Taufglocke h1+5 Metz 1996 Gl 6: 328 kg - Mittagsbetglocke cis2 +5 Karlsruher Gießerei, Karl Stumpf 1962 Der Ablauf des Konzerts: Teil 1: Einzelläuten der sechs Glocken 08:30 Teil 2: Teilgeläute I (nahtlos überfließend) 1) gis1 - h1 - cis2 ---- (Tedeum-Motiv, _Werktagsgottesdienste_) 2) e1 - gis1 - h1 - cis2 (Wachet auf, _Trauungen_) 3) e1 - gis1 - cis2 4)h° - e1 - gis1- cis2 (_Advents- und Passionsandachten_) 5)h° - e1 - gis1 6)h° - e1 - gis1 - h1 (_Feierliche Anlässe und Kirchenmusiken_) 7)e1 - gis1 - h1 ---- Durdreiklang 15:00 Teil 3: Teilgeläute II (nahtlos überfließend) 8) e1 - gis1 ---- Großterz (Durzweiklang) 9) gis1 - h1 ---- Kleinterz (Mollzweiklang) 10) d1 - gis1 - h1 ---- Dreiklang mit Tritonus (vermind.Quinte) 11)d1-- e1 - gis1 - h1 --- Durakkord mit Untersekunde 12)h° - d1 - gis1 - h1 -------------------------------------------------_Advents und Passionsgeläute_ 13)h°- d1- gis1 14)h°- d1 -- tiefe Mollterz -- Trauergeläute 15)h°- d1 - e1 -- großes Tedeum -- ernste Feiertage und Volkstrauertag 16)h°- d1 - e1 - h1 ---- Zusammenklang der 1996 gegossenen Glocken 23:40 Teil 4: Abschluss mit dem Vollgeläute, beginnend mit der kleinsten Glocke h° - d1 - e1 - gis1 - h1 - cis2 ----- Große Festtage Geschichtlicher Rückblick über vergangene Geläute : Bis 1917 war vorhanden: vermutlich des1 mit 1600 kg Friedrich Lindemann 1857, f1 mit 777 kg von Matthäus Edel in Straßburg 1767, und die bis heute erhaltene as1 von Fr. Lindemann. 1922-42 bestand das Geläute aus des1 zu 1740 kg und f1 zu 870 von Hermann Hamm in Frankenthal, zur Lindemannschen as1. 1948/62 - 96: des1 - f1 - as1 - b1 Weule 1948, +des2 Karl Stumpf 1962, + as1 Lindemann (außer Gebrauch bis 1962) Kurze Angaben noch zur Kirche : In einen 1836 - 40 errichteten dreischiffigen Neubau des Langhauses in frühem neugotischen Stil des Architekten August von Voit wurden der Chor des Vorgängerbaus aus dem späteren 15. Jh und der von 1501-19 errichtete Turm einbezogen. Von 1698 bis 1957 hatte die Kirche den Status einer Simultankirche, d.h. Protestanten und Katholiken benutzten gemeinsam das Gotteshaus (Dekret von Louis XIV), 1957 bauten sich die Katholiken ihre eigene Kirche. Das neugotische Orgelgehäuse gestaltete ebenfalls August von Voit, das Werk dazu erbaute 1842 die bekannte Elsässer Orgelwerkstatt Stiehr in Seltz, ein großes zweimanualiges Werk mit 30 Registern, das zwar weitgehend erhalten ist, allerdings seit 1958 nach einem Klangumbau in stark oberlingisiertem Zustand. Allen Beteiligten sei für dieses gelungene, wohlgestaltete und beeindruckende Hörerlebnis herzlich gedankt. Leider gibt die Aufnahme nicht die volle plastische Breite und Fülle des Klangeindrucks vor Ort wieder. Quellen: Kirchengemeinde, sowie Uli, der mich auf das Konzert hinwies.