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3. MVT-Gespräch – Achtsamkeit und Akzeptanz Gesprächsführung und Leitung Prof. Dr. Dr. Serge Sulz - Co-Regie Dr. Lars Theßen Schnitt: Franzi Coy. Die Patientin wurde gespielt von der Schauspielerin Anja Bergner. Produktion: EUPEHS Forschungsgesellschaft GmbH, Nymphenburger Str. 155, 80634 München. Unterstützt von CIP-Akademie Förderverein e.V. Einführung in das Thema Wir wenden uns nun Modul 3 zu: Achtsamkeit und Akzeptanz. Mitten in einem intensivem Gefühl sind wir nicht achtsam. Unsere Emotionen erfassen uns und unsere ganze Aufmerksamkeit. Wir sind nicht in der Lage, uns zu beobachten, innezuhalten, durchzuatmen und bewusst zu erkennen, was hier eigentlich abläuft. Wenn die Emotionen zum Stress ausarten, wird es noch schlimmer, uns geht der Blick für das Gesamte verloren, wir sehen nur noch wie in einem Tunnel, was jetzt konkret Stress macht und versuchen, den Stress zu beenden – nicht auf eine besonnene Weise, sondern hektisch und aufgewühlt mit Röhrenblick. Stresserleben und Stressbewältigung ist eine der ersten Erfahrung im Leben des Menschen und beginnt bereits mit der Geburt. Seinen Stress zu regulieren ist für das kleine Kind zuerst Aufgabe seiner Mutter und weiterer zentraler Bezugspersonen. Von ihnen lernt es später seinen Stress selbst abzubauen und sich selbst zu beruhigen. Unter Achtsamkeit verstehen wir die nicht bewertende Lenkung der Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt, ein akzeptierendes Gewahrsein im gegenwärtigen Moment. Achtsamkeit ist einer der wirksamsten Aspekte im Therapieprozess ist und Sie können das gut lernen. Sie. können mit dieser neuen Aufmerksamkeitslenkung viel mehr von der Behandlung profitieren und manches kann ohne Achtsamkeit nicht gelingen. Vieles bleibt im Alltag außerhalb der bewussten Aufmerksamkeit, sodass wir es nicht ändern können. Was alles in unserer Psyche abläuft, nehmen wir im Zustand der Achtsamkeit wahr, verstehen so vieles mehr und können uns besser akzeptieren. Gefühle werden besser wahrnehmbar und steuerbar. Die Grundhaltung und Übung der Achtsamkeit kommt von der buddhistischen Meditation und wurde z. B. von Jon Kabat-Zinn für die westliche Welt so übertragen, dass jeder Mensch auf sie zugreifen kann. Er schreibt: „Sie lehrt uns, vom Aktionsmodus in den Seinsmodus zu wechseln, Zeit für uns selbst zu beanspruchen, unseren Lebenspuls zu verlangsamen, innere Ruhe und Selbstakzeptanz zu pflegen, den Geist in seiner Sprunghaftigkeit zu beobachten, die Gedanken zu beobachten und loszulassen, ohne uns in sie zu verstricken oder von ihnen fortgetrieben zu werden.“ Achtsamkeitsübungen Gehen wir doch gleich mal in die Praxis. Achtsamkeitsübung 1 Ich lade Sie ein zu einer Reise durch Ihren Körper. Sie beobachten oder scannen ihn dabei von Kopf bis Fuß. Dazu können Sie sich entspannt auf einen Stuhl setzen und meinen Worten folgen: Ich lade Sie jetzt zu einer Übung, in der Sie lernen können, mit allen Sinnen ganz im Hier und Jetzt zu sein, alle Bewusstseinsprozesse nicht bewertend wahrzunehmen, zu benennen und zu akzeptieren. Ich lade Sie ein, Ihre Augen zu schließen Sich bequem zu setzen Spannungen loszulassen Ihren Atem wahrzunehmen Das Entspannen beim Ausatmen zu genießen Mit jedem Ausatmen etwas mehr Ruhe in den Körper kommen lassen UND nun Ihre Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Körperregionen zu lenken (und Spannung dort lösen): Kopf – wie beweglich fühlt er sich an? Stirn – ist sie kraftvoll nach vorn gerichtet oder zurückgenommen? Augen – blicken sie aktiv in die Welt hinaus oder nehmen sie auf, was hereinkommt? Nase – ist sie halt da oder beschnuppert sie das Weltgeschehen? Ohren – fangen sie möglichst viele Informationen auf oder halt das was so daher kommt? Mund – ist er leicht geöffnet mit weichen Lippen oder gespannt geschlossen? Kiefer sind sie locker oder spannungsvoll evtl. bereit zum Beißen? Nacken – ist spürbar angespannt oder locker? Schulter – sind sie nach vorne gebeugt oder nach hinten gestreckt? Brustkorb – ist er durch die Schultern beengt oder entfaltet er frei sein Volumen? oberer Rücken – ist er rund gebeugt oder gestreckt? unterer Rücken LWS – ist sie frei beweglich oder angespannt festgehalten? Po – Ist er angespannt oder weich? Nun kommen noch weitere Körperregionen: Oberarm – fest oder gelöst? Ellbogen – an den Körper gedrückt oder weit weg vom Körper? Unterarm – aktionsbereit oder in Pause Hand – ruhig oder bewegt? Finger – ruhend oder aktiv? Bauch – angespannt oder weich? Becken – nach vorn gestreckt oder eingezogen? Oberschenkel – gespannt oder gelöst? Knie – festgezurrt oder frei? Unterschenkel – weich oder kompakt? Fuß – stabil auf dem Boden oder leichtfüßig wenig Bodenkontakt? Zehen – ausstreckend oder einkrallend? Der gesamte Körper – ausladend oder eingepackt?